Nach Filialschließungen Ex-Kaufhof-Mitarbeiter jetzt im Kampf gegen Corona gefordert

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Mitarbeiterinnen der Düsseldorfer Kaufhof-Filiale umarmen sich am Tag der Schließung (17. Oktober). Einige von ihnen sollen jetzt das Gesundheitsamt im Kampf gegen die Corona-Verbreitung unterstützen.

Düsseldorf – Mitarbeiter der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof sollen in Düsseldorf befristet im Kampf gegen das Coronavirus eingesetzt werden.

  • Durch die Schließung mehrerer Galeria Karstadt Kaufhof Filialen sind viele Menschen arbeitslos geworden
  • Die meisten Filialen schlossen bereits am Samstag
  • Ein Teil der Menschen soll nun vorübergehend im Kampf gegen Corona eingesetzt werden

Die Stadt will das Gesundheitsamt angesichts der steigenden Infektionszahlen noch in dieser Woche um 20 zusätzliche Stellen stärken und in den kommenden Wochen weiter ausbauen, wie ein Sprecher mitteilte.

Düsseldorfer Ex-Karstadt Mitarbeiter: Neuer Job in Sicht

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Am Wochenende hatten Hunderte Mitarbeiter der Warenhauskette in Nordrhein-Westfalen gegen die Schließung ihrer Filialen protestiert. Bis zum Ende des Monats sollen bundesweit rund 35 Galeria-Kaufhof- und Karstadt-Filialen schließen. Die meisten Filialen schlossen bereits am Samstag.

Im Dienst der Stadt sollen die Mitarbeiter künftig die Kontaktpersonen von Corona-Infizierten ausfindig machen, warnen und sie auffordern, sich in Quarantäne zu begeben. Damit sollen die Infektionsketten eingedämmt und möglichst durchbrochen werden.
Wie viele Karstadt-Kaufhof-Mitarbeiter auf diese Weise weiter beschäftigt werden können, wurde nicht mitgeteilt.

Ex-Karstadt-Mitarbeiter: Neuer Job auf Zeit

Das Land NRW hatte in der vergangenen Woche finanzielle Mittel für auf sechs Monate befristete Einstellungen für die Kontaktpersonennachverfolgung zugesagt.

Darüber hinaus können zusätzliche Kräfte bei der Bundeswehr angefordert werden. (dpa/mas)

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