Flughafen Düsseldorf Mitarbeiter zeigen IS-Gruß auf Rollfeld, Polizei greift sofort ein

Eine Bundespolizistin und ein Bundespolizist stehen im Flughafen Düsseldorf.

Am Flughafen Düsseldorf wurden drei Männer entlassen. Die Bundespolizei, hier eine Aufnahme vom 16. Juli 2022, hat ihre Dienstausweise abgenommen.

Nach einem Vorfall am Flughafen Düsseldorf hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

Aufregung am Flughafen Düsseldorf! Dort wurden drei Männer (19, 20, 20) vor wenigen Tagen entlassen. Die Mitarbeiter, einer vom Flughafenbetreiber und zwei von Luftfahrtunternehmen, stehen im Verdacht, Anhänger islamistischer Gruppierungen zu sein. Die Polizei hat sofort reagiert.

In sozialen Medien ist ein Video aufgetaucht, worauf die Männer mit nach oben gestreckten Zeigefingern zu sehen sind, dem sogenannten „Tauhid“-Gruß, den auch etwa die Islamisten der ISIS zeigen.

Flughafen Düsseldorf: Mitarbeiter zeigen IS-Gruß und werden entlassen

Wie ein Sprecher der Polizei Düsseldorf auf Anfrage von EXPRESS.de am Freitag (22. Juli) erklärt, hat die Bundespolizei sofort die Ausweise der Männer für den Sicherheitsbereich sichergestellt, damit sie dort nicht mehr hinkönnen. Wie die „Bild“ berichtet, sollen alle drei zudem gekündigt worden sein. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.

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Das Video hat noch weitere Folgen für das Trio. Die Polizei hat mit zwei Männern eine Gefährdungsansprache gemacht. Der dritte Mann sei noch im Urlaub. „Mit ihm werden wir auch noch ein Gespräch führen“, so der Sprecher der Polizei Düsseldorf.

Der Fall wurde auch zur Überprüfung an die Generalstaatsanwaltschaft geschickt, wie der Sprecher weiter erklärt.

„Dort wurde allerdings keine strafbare Handlung festgestellt. Das reine Zeigen des nach oben gestreckten Zeigefingers stellt keine Straftat dar“, so der Sprecher der Polizei Düsseldorf. Auch gebe es keine Hinweise auf eine andere Straftat.

Die Verdächtigen bestreiten jegliche Verbindungen zum IS. Der Anwalt
von zwei Beschuldigten sagt, bei der gezeigten Geste handle es sich um
ein gängiges muslimisches Zeichen des Glaubens. (red)

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