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Corona in Düsseldorf Die Feuerwehr-Helden vom Airport sind trotzdem immer bereit

Flughafenfeuerwehr

Duch die Corona-Krise ist der Flugverkehr am Düsseldorfer Flughafen um 95 Prozent eingebrochen. Die Feuerwehr am Airport ist trotzdem immer einsatzbereit – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

Düsseldorf – Die Corona-Krise hat auch den Düsseldorfer Flughafen hart getroffen (hier lesen Sie mehr). Doch auch in diesen harten Zeiten ist am Airport eines sicher: Die Feuerwehr bleibt rund um die Uhr im Einsatz.

Dabei gilt auch hier: „Abstand halten“. Gerade bei der Feuerwehr ist das sicherlich nicht immer einfach, gehört aktuell aber auch für die Einsatzkräfte einfach dazu. Doch was hat sich darüber eigentlich verändert?

Flughafen Düsseldorf: Feuerwehr reduziert Besatzung coronabedingt leicht, sonst bleibt alles wie es ist

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Das Gefühl bei der Arbeit sei anders, sagen die Feuerwehrleute. Speziell der Blick auf das Vorfeld, auf dem sonst Flugzeuge im Minuten-Takt starten und landen.

Aber sonst? Wie immer bleibt die Flughafenfeuerwehr rund um die Uhr im Einsatz: 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Nur die Besatzung wurde coronabedingt leicht reduziert, aber trotzdem gilt bei den Einsatzkräften nach wie vor: Der Alarmdienst ist jederzeit sichergestellt.

Flughafen Düsseldorf: Der Milliarden-Parkplatz auf dem Vorfeld muss sicher bleiben

„Die Personengefährdung ist im Moment zwar geringer, aber wir gewährleisten selbstverständlich nach wie vor den Brandschutz für sämtliche Fahrzeuge, Gebäude oder elektrische Anlagen“, betont der stellvertretende Flughafenfeuerwehr-Chef, Markus Feier.

Dabei muss selbstverständlich das gesamte Flughafengelände überwacht werden, auch wenn es dort aktuell deutlich weniger Starts und Landungen gibt. Dafür sind aber umso mehr Flugzeuge auf dem Vorfeld abgestellt. Mit über 90 Maschinen hat sich hier ein wahrer Milliarden-Parkplatz aufgebaut (hier lesen Sie mehr). Und der muss unter allen Umständen geschützt werden.

Flughafen Düsseldorf: Die Feuerwehr hat wegen Corona auch neue Aufgaben am Airport

Neben dem Brandschutz haben die Retter natürlich noch andere Aufgaben. So sind auch die zwei Rettungswagen nach wie vor „24/7“ einsatzbereit, genau wie die Crews in den Werkstätten, wo der Betrieb ebenfalls ungestört weiterläuft. Schließlich müssen Atemschutzgeräte wie die Pressluftatmer und das restliche Löschequipment immer in Bestform gehalten werden.

Insgesamt haben sich durch Corona also einige Aufgaben verändert, während neue dazugekommen sind und einiges jetzt sogar noch besser gemacht werden. Wegen „Social Distancing“, auch am Arbeitsplatz, wurden zum Beispiel die praktischen Übungen reduziert.

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Stattdessen steht hier mehr Theorie auf dem Tagesplan. Dabei wird in Kleingruppen gebüffelt. Dazu hat die Feuerwehr den Störungsdienst der Werkstatt übernommen. Bedeutet: Nach einer Schulung sind die Wehrleute jetzt dafür verantwortlich, auch defekte Abfertigungsgeräte, wie Fluggasttreppen oder High- und Lowlader für Fracht und Gepäck zu bergen.

Flughafen Düsseldorf: „Wenn es wieder richtig losgeht, wollen wir sofort wieder auf 100 Prozent sein“

Bei den ganzen großen Dingen, darf das „Kleinzeug“ aber nicht aus dem Blick geraten. Und so finden in den gesperrten Flugsteigen B und C regelmäßig Sicherheitschecks in kleinen Trupps statt, die dort zum Beispiel die Feuerlöscher austauschen.

Ein Detail, dass im normalen Betrieb schwiering ist, doch genau darauf liegt jetzt schon der Blick der Airportfeuerwehr: Auf die Zeit nach Corona: „Wir geben alles, unsere Ausrüstung und Fahrzeuge aus eigener Kraft fit zu halten“, gibt Markus Feier die Devise vor. „Wenn es wieder richtig losgeht, wollen wir in allen Bereichen sofort wieder von 95 auf 100 Prozent sein.“

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