Für den Restaurantbesuch Corona-Erfindung soll Düsseldorfern lästige Pflicht abnehmen

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Markus Wissmann, Oliver Diederichs und Wirt Erich Tiefenbacher im „Herzog von Burgund“.

Düsseldorf – Im Restaurant etwas essen gehen – derzeit aufgrund der Corona-Auflagen ist dies  weder für Wirt noch für Gast eine einfache Angelegenheit. Was die Düsseldorfer neben Maskenpflicht und Abstandsregeln am meisten nervt: Die Ein- und Austragerei auf den Anwesenheitslisten. Ein Düsseldorfer und ein Mönchengladbacher Webdesigner schaffen dafür nun Abhilfe. Sie entwickelten eine App, die das Ganze nicht nur einfacher macht, sondern auch den Datenschutz wahrt.

Düsseldorf: Gäste finden „Schmierzettel“ lästig und gefährlich

Großen Zulauf können die Kneipen und Restaurants derzeit nicht verbuchen. Was neben den Abstandsregeln sicherlich auch an den Anwesenheitslisten zur Corona-Bekämpfung liegt.  Viele Düsseldorfer wollen ihre Daten nicht auf einem „Schmierzettel“ preisgeben, der im Lokal die Runde macht und von jedem abfotografiert werden kann. Anderen ist die Prozedur auch einfach nur zu lästig.

Mitten in der Corona-Krise haben sich deshalb die Webdesigner Markus Wissmann und Oliver Diederichs zusammengesetzt, ihre App e-guest.de  entwickelt, mit der man sich bequem und für andere uneinsehbar per Smartphone im Lokal ein- und ausloggen kann.

Düsseldorf: Die Speisekarte ist gleich mit dabei

„Das Ganze ist kinderleicht“, sagt Markus Wissmann. „Sobald die Lokal-Betreiber sich auf unserer Website e-guest.de registriert haben, können sie sich QR-Codes ausdrucken, die sie auf ihre jeweiligen Tische legen. Der Gast muss sich lediglich die App aufs Handy herunterladen und dann den QR-Code scannen. Er ist dann an diesem Tisch mit Uhrzeit, Namen und Adresse beim Wirt registriert. Als kleinen Bonus gibt’s gleich auch noch die Speisekarte des Lokals mit aufs Handy.

Beim Verlassen des Lokals einfach mit der App auschecken. Die Daten sind übrigens verschlüsselt, damit niemand damit Schindluder betreiben kann. Dafür haben wir eigens eine Datenschutzbeauftragte mit in die Entwicklung einbezogen.“

Düsseldorfer App ist kostenlos

Das Beste: Die App ist sowohl für den Wirt, als auch für den Gast kostenlos. „Auch an uns geht die Corona-Krise nicht spurlos vorbei“, sagt Markus Wissmann. „Deshalb nutzen wir die kostenlose App einfach für uns als Werbeplattform, um wieder auf die Beine kommen. Wir hoffen natürlich, dass sich möglichst viele Düsseldorfer die App herunterladen.“

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In Dortmund und in Neuss ist die Düsseldorfer Gastro-App bereits angekommen. Ein User ist Erich Tiefenbacher in seinem  Restaurant „Herzog von Burgund“ in Neuss.  „Eine echt tolle Sache“, findet der Österreicher. „Die App war innerhalb von fünf Minuten installiert und wird von meinen Gästen wunderbar angenommen. Diejenigen, die kein Smartphone haben, können sich ja weiterhin auf der Liste eintragen.“

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