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Schausteller mit düsterer Prognose Düsseldorfs Kirmes auch 2021 auf der Kippe?

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Die Schützen und Schausteller feierten am 17. Juli auf dem Platz unter der Oberkasseler Brücke symbolisch die Eröffnung der Rheinkirmes. 

Düsseldorf – Nicht nur für die Düsseldorfer war diese Nachricht schwer zu verdauen: 2020 wird es keine Rheinkirmes geben. 

Das Event ist auch über die Grenzen der Landeshauptstadt hinweg eine Institution. Unzählige Besucher pilgern jedes Jahr auf die Rheinwiesen, um auf den Attraktionen zu fahren, Zuckerwatte zu essen und das ein oder andere Altbier zu genießen.

Doch dann kam Corona und damit das Aus für die größte Kirmes am Rhein. Neben dem Frust der Besucher, traf diese Entscheidung vor allem aber die Schausteller, denen durch die Absage wichtige Einnahmen fehlen. 

Düsseldorf: Schausteller feiern traurige Kirmes-Eröffnung

Und genau an diesem Freitag, dem 17. Juli, wäre es so weit gewesen. Düsseldorf hatte seine Kirmes eröffnet.

Stattdessen versammelten sich die Schausteller gemeinsam an dem Platz unter der Oberkasseler Brücke, um die wohl traurigste Kirmes-Eröffnung aller Zeiten zu feiern – und, um auf ihren Notstand aufmerksam zu machen,

„Es ist ein sehr trauriger Tag, der uns heute hier zusammengeführt hat“, betonte Lothar Inden, Chef der Düsseldorfer Schützen. Vor einem vom Schaustellerverband festlich geschmückten Anhänger mit Lebkuchenherzen, Ballons und Kuscheltiere, versammelten sich die Schützen und Schausteller.

Düsseldorf: Schützen fürchten um Rheinkirmes 2021

Normalerweise wäre der Tag mit einem großen Fest zelebriert worden, doch von ausgelassener Stimmung war kaum etwas zu spüren. Vielmehr scheint es, als seien die Schützen bereits um das nächste Jahr besorgt.

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Chef der Düsseldorfer Schützen, Lothar Inden zapft bei der symbolischen Eröffnung der Rheinkirmes ein Bier. 

„Ich verstehe diejenigen nicht, die sich verhalten, als wäre nichts passiert“, so Inden. „Ich habe die Befürchtung, dass wir noch lange nicht über den Berg sind“, erklärt er. Steht die Kirmes 2021 also auch auf der Kippe? Lothar Inden warnt, es könne passieren, dass die Krise nächstes Jahr noch nicht ausgestanden ist.

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Doch unterkriegen wollen sie sich natürlich nicht. Und so wird – symbolisch – trotzdem ein Fass Altbier angestochen. Darauf, dass es ihm nächsten Jahr wieder ein buntes Kirmestreiben ohne Corona-Sorgen geben wird.

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