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„Der OB sollte zurücktreten“ PR-Profi mit eindeutiger Ansage nach Farid Bang-Video

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Will sich mit allen Mitteln durchsetzen: Der Düsseldorfer OB Thomas Geisel während der Pressekonferenz zu seinem umstrittenen Video mit dem Skandal-Rapper Farid Bang.

Düsseldorf – Er ist einer berühmtesten deutschen Pressefotografen, arbeitet zurzeit als angesehener Kommunikationsexperte. Und er ist Düsseldorfer mit Wohnsitz in Oberkassel, beobachtet die politische Szene genau. Jetzt kommt Rüdiger Schrader (63) zu einem spektakulären Rat an OB Thomas Geisel: Er sollte sofort zurücktreten!

Nach der Affäre um das Video Geisels mit dem Skandal-Rapper Farid Bang hielt es Schrader nicht mehr aus, griff spontan zur Computer-Tastatur und setzte einen Facebook-Post ab, der sich gewaschen hat.

Rücktritt des Düsseldorfer OB gefordert: Kommunikationsexperte geht hart ins Gericht

Hier einige Auszüge:

Alles zum Thema Thomas Geisel
  • „Der OB von Düsseldorf ist mit Umtriebigkeit gesegnet. Er sprüht vor Ideen.“
  • „Seine neueste Idee ist das Farid-Video, Einzelheiten zu diesem flachen Machwerk werden als bekannt vorausgesetzt.“
  • „Geisels Problem ist die Kommunikation. Inhaltlich, strategisch, methodisch.“
  • „Seine Alleingänge sind notorisch und treiben Freund wie Gegner zur Verzweiflung. Dieser zuletzt erfolgte Alleingang wird ihn das Amt kosten, nachdem die Koalitionspartner und die eigene Partei auf Distanz gegangen sind.“
  • „Sein Ansehen kann Thomas Geisel noch retten durch sofortigen Rücktritt.“
  • „Jetzt sind auch die Partner der Ampelkoalition gefragt. Wenn diese ihren OB noch für tragbar halten – und dann auch weiter tragen – müssen sie sich Fragen nach ihrem Charakter, nach ihrer Glaubwürdigkeit und nach ihrem Politikverständnis gefallen lassen.“
  • „Sollte OB Thomas Geisel noch Freunde haben, würden sie ihm einen Rücktritt nahelegen.“

Rücktritt des Düsseldorfer OB gefordert: Im Gespräch legt der PR-Profi noch mal nach

Der EXPRESS fragte bei Rüdiger Schrader nach, führte ein ausführliches Gespräch mit ihm  – und der setzte in seiner Kritik sogar noch einen drauf.

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Rüdiger Schrader ist einer der bekanntesten deutschen Pressefotografen und ein renommierter Kommunikationsberater.

„OB Geisel hat die Bodenhaftung verloren. Man muss den 'Wichtigkeits-Faktor' vertragen können – und das kann er nicht“, sagt der Kommunikationsexperte. „Wir sind eine Stadt der Wirtschafts-Kapitäne und bekommen von Geisel einen solchen Proleten wie Farid Bang vorgesetzt.“

Rücktritt des Düsseldorfer OB gefordert: Experte kritisiert Alleingänge

Die Kommunikation des Oberbürgermeisters hält Schrader für „unbeholfen und sinnlos“.

Was er Geisel richtig übel nimmt, ist die kürzliche Verabschiedung von Messechef Werner M. Dornscheidt: „Die gucken beide gequält in die Kamera, während er ihm ein läppisches Geschenk überreicht.“

PR-Aktionen wie den Facebook-Brief des OB an den EXPRESS in Sachen „Pop-up-Radweg“ und auch das Farid-Bang-Video nennt Rüdiger Schrader „unbeholfen“: „Das sind Alleingänge, die mit niemandem abgestimmt sind.“

Das ist Rüdiger Schrader – berühmter Fotograf und Kommunikationsexperte

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Rüdiger Schrader schoss das berühmte Foto vom Boris-Becker-Hecht.

Rüdiger Schrader wurde am 9. Februar 1957 in Düsseldorf geboren und ist von Haus aus Jurist. Stationen seiner unglaublichen Karriere:
Von 1985 bis 1988 war er Chef-Fotograf der Nachrichtenagentur dpa,
1985 schoss er das weltberühmte Foto vom „Boris-Becker-Hecht“ beim Tennisturnier in Wimbledon,
Von 1989 bis 1994 war er Fotochef des „Stern“,
er ist Mitbegründer der Zeitschrift „Gala“,
Von 1995 bis 2013 war er Fotochef beim „Focus“.
Schrader ist Jury-Mitglied beim „Sportfoto des Jahres“ und beim „Hansel-Mieth-Preis“. Dazu arbeitet er als Coach und Berater sowie als Dozent an diversen Journalistenschulen.

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