Gegen „Polizeigewalt“ 5000 sollten kommen, doch es wurde Düsseldorfs kleinste Großdemo

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Inan und Jana kamen aus Essen angereist, um in Düsseldorf zu demonstrieren.

Düsseldorf – Eine Großdemonstration war angekündigt, es wurde eher ein „Demöchen“. Nur 120 Teilnehmer verirrten sich auf die Wiese vor dem Landtag, um sich zur Kundgebung gegen „Polizeigewalt“ zu versammeln.

Anschließend zog das Grüppchen durch die Stadt. Nicht ohne hier und da mit der Bevölkerung anzuecken.

Rund 5000 Demonstranten waren zur Demo gegen „Polizeigewalt“  in Düsseldorf angekündigt. Es kamen gerade einmal 120. Ironischerweise übertraf die Anzahl der Polizisten, die zum Schutz der Teilnehmer abgestellt wurden, die eigentlich gegen sie demonstrierten, die Kundgebungsschar um ein gutes Vierfaches.

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Karima Benbrahim und Samira Khalkaoui Rakrak organisierten die Kundgebung, zu der nur wenige Leute kamen.

Kaum Teilnehmer bei Demo in Düsseldorf: War es vielen einfach zu warm?

Das hatten sich die Veranstalter  vom Verein „Zukunft Plus“  natürlich anders vorgestellt.  Nach den Festnahmebildern des Jugendlichen Straftäters Mohammed  A.  hatte man zur Demo gegen „Polizeigewalt“ aufgerufen.   Und jetzt wollte sich die Wiese am Landtag einfach nicht füllen ...

„Vielleicht ist es heute vielen einfach zu warm. Oder es ging bei ihnen am Freitagabend etwas länger“, mutmaßte Veranstalterin Karima Benbrahim. Eigentlich wollte man bereits um 14 Uhr losmarschieren. In der Hoffnung, es würden doch noch weitere Teilnehmer eintrudeln, verschob man den Abmarsch um eine Stunde.

Als klar wurde, dass es einfach nicht mehr werden würden, setzte sich die Schar um 15 Uhr in Gang, um über Graf-Adolf-Platz und Königsallee und wieder zurück zum Landtag zu marschieren.

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Als ein älterer Herr auf der Heinrich-Heine-Allee seinen Unmut äußerte, gingen Demonstranten auf ihn los.

Kaum Teilnehmer bei Demo in Düsseldorf: Demonstranten gingen auf Passanten los

Bei der Kundgebung sorgte die Schar der Demonstranten bei Passanten immer wieder für Kopfschütteln. Und manchmal zeigten dann so manche Teilnehmer, dass sie selbst gar nicht so sehr vor Gewalt zurückschrecken:

Als ein älterer  Herr seinen Unmut äußerte („Warum demonstriert ihr denn für diesen  Kriminellen? Der hat  doch ein ellenlanges Strafregister und  ist ein aggressiver Gewalttäter“),  brachen mehrere Demonstranten aus der Gruppe aus, um auf den Passanten loszugehen und  ihm mit eindeutigen Gesten und Beschimpfungen zuzusetzen. Zum Glück war ja genug Polizei vor Ort,  so konnten Handgreiflichkeiten unterbunden werden.

Die Beamten hatten am Samstag überhaupt jede Menge zu tun: Es folgten eine weitere Demo für eingeschlossene Tauben und der übliche Aufmarsch der Corona-Leugner.

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