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„Kein Wahlprogramm für 2020“ OB Geisel stellt Liebeserklärung an Düsseldorf vor

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Oberbürgermeister Thomas Geisel hat am Dienstag sein neues Buch „Düsseldorf persönlich“ vorgestellt. 

Düsseldorf – Oberbürgermeister Thomas Geisel schlägt ein Rad auf dem Marktplatz. Dahinter ist das Düsseldorfer Rathaus zu sehen, die Fahnen mit dem Düsseldorfer-Wappen und dem von NRW wehen im Wind. Das ist das Cover des neuen Buches des OB „Düsseldorf persönlich“– mehr Düsseldorf geht kaum.

Ach und rechts hinter dem Radschlagenden OB steht ein Fahrrad, mit Werbung für den anstehenden Wahlkampf. „Thomas Geisel. Ich trete an für Düsseldorf“ steht darauf.

Düsseldorf: OB Thomas Geisel stellt neues Buch über Düsseldorf vor 

Doch Unterstellungen, das Buchprojekt sei in Bezug auf den Wahlkampf taktisch klug genutzt worden, wehrt OB Geisel jedoch strikt ab: „Es ist kein Wahlprogramm für die zweite Amtsperiode“. Mehr sei es eine Sammlung, verknüpft mit Orten der Stadt.

So berichtet der OB von seinen Karnevalserlebnissen in der Stadthalle, schreibt über die Kindertagesstätte „Heilige Dreifaltigkeit“, in die er auch seine eigenen Kinder unterbrachte und verrät seine Lieblingseisdiele – „Da Pietro“ – am Dreieck.

„Düsseldorf persönlich“: Einblicke in Leben von Oberbürgermeister Geisel 

Thomas Geisel wohnt seit 16 Jahren in Düsseldorf, ist seit 2014 Oberbürgermeister und fühlt sich nach eigener Aussage mittlerweile als „Düsseldorfer“. Das Buch, das nach zweijähriger Arbeit nun im Droste-Verlag erschienen ist, sei „eine Liebeserklärung an meine Wahl- und Bekenntnisheimat“, so Geisel.

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Er habe sich vorab gefragt, welche Orte er mit Erinnerungen verbindet und seine Ideen dann zum Großteil auf längeren Flugreisen niedergeschrieben. Daraus entstanden sind nun rund 150 Seiten voller persönlicher Einblicke in sein Leben als Düsseldorfer.

Düsseldorf: Oberbürgermeister streitet Zusammenhang mit Wahlkampf ab 

Taktisch gut getimt oder ein reiner Zufall? Dass die Veröffentlichung seines Buches fast schon zum Startschuss des anstehenden Wahlkampfes 2020 stattfand, darüber scheint sich der OB durchaus bewusst. 

Auf Nachfragen betont er jedoch erneut, es handele sich nicht um ein Wahlprogramm und scherzt: „Ich habe mich ein bisschen geärgert, dass wir das Weihnachtsgeschäft verpasst haben.“

Wobei er von einem hohen Erlös nicht viel hätte, denn Tantiemen bekäme er nicht. Auch eine positive Wirkung auf das Wahlergebnis habe er damit nicht erzielen wollen. „Ich freue mich natürlich, wenn es nützt“, so Geisel. Das wird sich dann spätestens im September zeigen.(mei) 

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