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Arena-Konzert mit Bryan Adams & Co. Unglaublich, wie wenige Tickets verkauft sind

Bryan Adams

Bryan Adams, hier 2016 bei einem Konzert in Spanien, soll beim geplanten Großkonzert „Give Live a Chance“ am 13. September 2020 in der  Düsseldorfer Arena auftreten.

Düsseldorf – Das umstrittene Großkonzert in der Düsseldorfer Arena - es könnte auch an einem ganz anderen Problem scheitern als dem drohenden Verbot durch Gesundheitsminister Laumann: Kaum jemand kauft die bis zu 94,50 Euro teuren Tickets.

Anderthalb Tage nach dem Start des Vorverkaufs beantwortet Katharina Wenisch, die Pressesprecherin des Veranstalters „Live Nations“ endlich die mehrfach vom EXPRESS gestellte Frage nach den Verkaufszahlen für die Tickets. Um 16 Uhr am Mittwoch, also 30 Stunden nach dem Start des Ticketverkaufs schreibt sie: „Es sind weit über 3000 verkauft. Mit diesem Ergebnis sind wir angesichts der Lage sehr zufrieden. Ausserdem ist der Kaufprozess für Give Live A Chance mit kompletter Registrierung einzigartig und nimmt mehr Zeit in Anspruch.“

Das Großkonzert: Warum verkaufen sich die Karten so schleppend?

Gut 3000 verkaufte Tickets, das sind gerade mal ein Viertel der zur Verfügung stehenden 13.000. Zu normalen Zeiten wären Karten für Konzerte mit Bryan Adams wohl eher nach Minuten ausverkauft gewesen ...

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Ob das Konzert abgesagt werden würde, wenn sich der Verkauf weiterhin so schleppend anlässt, dazu mochte die Sprecherin nichts sagen.

Der umstrittene Großkonzert: So wurde OB Geisel von hochkarätigen Unionspolitikern attackiert

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) wegen eines geplanten Großkonzerts mit 13.000 Fans kritisiert, so wie am Montag (10. August) auch schon CSU-Chef Markus Söder. Laschet warf Geisel Profilierungsversuche vor.

„Ich hätte hier etwas mehr Sensibilität vom Oberbürgermeister erwartet“, sagte Laschet am Dienstag, da die Stadt vor der Ankündigung nicht auf das Land zugegangen sei.

Großkonzert in Düsseldorf: NRW-Ministerpräsident Laschet hält Event „für kein gutes Signal“

Es sei klar, dass bei einem solchen Großereignis „ganz Deutschland und viele in Europa auf diese Stadt gucken. Vielleich war das auch die Absicht, dass man so auf diese Stadt gucken sollte.“

Laschet hält das geplante Event „für kein gutes Signal“. Das Kabinett werde noch am Dienstag über die rechtliche Lage sprechen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte bereits rechtliche Zweifel an dem Konzert mit Bryan Adams, Sarah Connor und anderen Künstlern angemeldet. Es soll am 4. September stattfinden.

Am 13. September finden in NRW Kommunalwahlen statt, bei denen der Sozialdemokrat Geisel erneut als Düsseldorfer Stadtoberhaupt antritt. (mik, dpa)

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