Düsseldorf in Zeiten von Corona Die Wiederentdeckung des Spazierengehens

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Werden Spaziergänge durch Corona der neue Trend?

Düsseldorf – Was tun, wenn in der Stadt dank Corona nichts los ist und alle Veranstaltungen abgesagt werden? Eine zwar ruhigere aber gesunde Alternative zu Konzerten, Ausstellungen und Theaterbesuchen ist der Spaziergang.

Gerade bei den steigenden Temperaturen und der Sonne, die ab und zu rauskommt, lässt es sich draußen gut aushalten. Das tut besonders der Fitness und dem Immunsystem gut.

Spazieren in Zeiten von Corona: Frische Luft statt zu Hause sitzen

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Wer also noch nicht unter Quarantäne ist und trotz Corona nicht das ganze Wochenende zu Hause verbringen möchte, kann seine Zeit entspannt an der frischen Luft verbringen.

Das sehen wohl viele Leute genauso. Am Samstag war beispielsweise der Hofgarten erstaunlich voll. Es scheint, als hätten viele Menschen dank Corona das Spazierengehen neu für sich entdeckt.

Spazieren in Zeiten von Corona: Statt Lindbergh-Ausstellung in den Hofgarten

So ist das auch bei Bernhard Breuer (60): Er und seine Freunde treffen sich seit 30 Jahren einmal im Jahr, um Kunst und alte Freunde zu kombinieren. „Wir wollten eigentlich in die Peter Lindbergh-Ausstellung, aber haben online gesehen, dass die geschlossen wurde. Heute hat das mit der Kunst also leider nicht funktioniert. Wir wollten uns aber trotzdem gerne sehen und haben uns deswegen zum Spazieren gehen getroffen“.

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Bernhard Breuer (60) und seine Freunde haben sich für einen Spaziergang getroffen, weil sie wegen Corona nicht in die Peter Lindbergh Ausstellung gehen konnten.

Sabine Maleska (59) ist mit diesem alternativen Programm auch zufrieden.  „So können wir uns sehen und sind noch an der frischen Luft.“

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Sabine Maleska (59) freut sich, an der frischen Luft zu sein.

Spazieren in Zeiten von Corona: „Viele stehen vor verschlossenen Türen und suchen Alternativen“

Da nicht nur die Bundesligasaison beendet wurde, sondern auch die meisten Bühnen in Düsseldorf geschlossen wurden, müssen sich die Düsseldorfer nun eine andere Beschäftigung suchen. Da hat man endlich mal Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang.

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Ulrich Mecklenbeck (58) stand auch vor geschlossenen Türen und findet, dass Spaziergänge eine echte Alternative sind.

Das ist auch bei Ulrich Mecklenberg (58) so. Er sieht den Spaziergang als eine echte Alternative: „Heute stehen viele vor verschlossenen Türen, also suchen sie sich Alternativen. Ich denke, dass ein Spaziergang ein guter Ersatz“.

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