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Nervig und aggressiv Immer mehr Aggro-Bettler kommen auf die Düsseldorfer Kö

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Königsallee: Hier spricht ein fußkranker „Bettler“ Autofahrer an. Später scheint sich die Behinderung des Bettlers auf wundersame Weise zu verflüchtigen.

Düsseldorf – Die Bettel-Mafia greift wieder an. Vor Weihnachten wird wieder verstärkt auf Mitleid gemacht. Jetzt entdeckte EXPRESS einen „behinderten“ Bettler, der an der Kö Autofahrer anspricht. Arm, krank, behindert, blind oder nicht – welcher Passant oder Autofahrer will das entscheiden, wenn er oft aggressiv angesprochen wird?

Keine Seltenheit: Banden schicken die Ärmsten zum Betteln an die Kö oder auf andere Einkaufsstraßen und kassieren dann abends ihre Tagesbeute ab. Die „Bettler“ gehen an Krücken, sitzen in Rollstühlen oder humpeln an Autos vorbei wie jener junge Mann, etwa 35 Jahre alt, der seit Wochen an der Königsallee vor der Commerzbank Autofahrer anspricht. Nach getaner „Arbeit“ kann er ein paar Straßen weiter plötzlich wieder normal laufen – wie beim Wunder von Lourdes.

Behinderungen oft nur vorgetäuscht

Wie hier getäuscht und getrickst wird, enthüllte eine „Taubstumme“ als Angeklagte. Sie redete vor Gericht Klartext, als sie sich wegen Betruges zu verantworten hatte. Sie habe nicht lesen können, was da auf dem Zettel stand, der ihr gegeben worden war zum Anbetteln von Passanten. Zuvor war die Osteuropäerin an zwei Zivilpolizisten geraten, die dem Mitleids-Drama ein Ende bereitet hatten.

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Oder da war ein Krücken-Mann auf der Kö, Beispiel einen wundersamen Heilung, als er dabei erwischt wurde, wie er ohne Krücken einen Rollstuhl vor sich herschob, in dem auch ein Bettler saß, der an der Berliner Allee plötzlich ebenso sensationell geheilt aufstand und den Rolli in einem Auto verstaute.

Unterscheidung ist oft schwierig

Ein EXPRESS-Reporter entdeckte diese Woche einen „Schwerbehinderten“ auf der Schadowstraße, der seltsam verkrümmt großes Mitleid erregte, Geld sammelte, aber anderntags in den gleichen Klamotten quicklebendig und aufrecht bei „Starbucks“ einen Kaffee schlürfte.

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Dieser „behinderte“ Bettler, der mitleiderregend auf der Schadowstraße sammelte, trank anderntags aufrecht einen Kaffee,

Mitunter schlüpft die Bettel-Mafia aber auch in die Sammler-Rolle eines Düsseldorfer Obdachlosen-Vereins, der von diesen neuen Mitarbeitern allerdings nichts weiß.

„Klassische Bettler von den organisierten zu unterscheiden wird immer schwieriger“, sagt uns ein Mitarbeiter des Ordnungsdienstes der Stadt. „Und wenn wir dann so einen Bettler aus dem Verkehr ziehen wollen, müssen wir aufpassen, dass wir uns deswegen nicht auch noch rechtfertigen müssen. Nicht selten werden wir dann angegriffen, oder Passanten pöbeln uns an.“

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