Mehrere Kilometer Stau Zwei Unfälle auf A4 legen Kölner Berufsverkehr lahm

Erste Forderungen gestellt 30 Menschen besetzen NRW-Parteizentrale der Grünen

Blick auf die Parteizentrale von Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen, über deren Eingang eine große Fahne für die Ukraine hängt. (zu "Landtagswahl in NRW: Wie der Krieg in der Ukraine die Parteien beschäftigt") +++ dpa-Bildfunk +++

Blick auf die Parteizentrale von Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen (Archivbild vom April 2022): Die Parteizentrale wird von Aktivistinnen und Aktivisten besetzt.

Die Parteizentrale der nordrhein-westfälischen Grünen ist am Donnerstag zum zweiten Mal in dieser Woche Zielscheibe von Klimaschützern geworden.

Aus Protest gegen die Haltung der Grünen zur Räumung des Dorfes Lützerath besetzten rund 30 Aktivistinnen und Aktivisten mehrerer Klimaschutz-Organisationen das Düsseldorfer Büro der NRW-Grünen.

Da es in der Vergangenheit auch schon zu bedrohlichen Situationen für Mitarbeitende bekommen sei, hätten die Grünen die Polizei informiert, sagte ein Parteisprecher. Die Lage sei aber ruhig.

Düsseldorf: Klimaschützer besetzen NRW-Parteizentrale der Grünen

„Wir fordern ein Moratorium, um die unsinnige und gefährliche Räumung im Rheinischen Braunkohlerevier zu stoppen“, erklärte das „Bündnis Lützerath Unräumbar“ in einer Mitteilung.

Alles zum Thema Umweltschutz

Die Besetzerinnen und Besetzer forderten, mit NRW-Energieministerin Mona Neubaur (Grüne) persönlich zu verhandeln.

Landesparteichef Tim Achtermeyer wertete die Aktion als nicht akzeptable Form politischer Erpressung. „Die Besetzung unserer Geschäftsstellen sehen wir nicht als angemessenes Mittel. Insbesondere da wir in der Vergangenheit Gesprächsangebote gemacht haben.“ Das werde auch künftig der Fall sein.

Am Dienstag hatte ein Düsseldorfer Bündnis bereits 250 Kilo Braunkohle-Briketts vor der Landesparteizentrale der Grünen abgeladen. Damit sollte der Öko-Partei symbolisch vorhalten werden, „dass sie nicht mehr die Partei der Klimaschützer sind, sondern die Kohle-Partei“. (dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.