Verdacht auf Blindgänger in Köln 40 Erdbohrungen durchgeführt – Ergebnisse liegen vor

Schüsse in Dormagen Kölner (43) ringt mit dem Tod, Täter auf der Flucht

Absperrband-Polizei

Ein Polizeiabsperrband ist vor einem Polizeiwagen in Weimar zu sehen. Am Samstag musste die Polizei in Dormagen ausrücken. (Symbolfoto)

Dormagen – Am Samstagmittag (23. Mai) wurden Polizei und Rettungsdienst ins Dormagener Industriegebiet Top-West gerufen. Nach Zeugenangaben soll dort, gegen 11.20 Uhr, auf der Straße auf eine Person geschossen worden sein.

Dormagener Polizei findet schwer verletzten Mann

Das Opfer wurde nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Es handelt sich um einen 43-jähriger Kölner, der sich nach derzeitigem Kenntnisstand weiterhin in Lebensgefahr befindet und nicht vernehmungsfähig ist. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf wertet die Tat zum jetzigen Zeitpunkt als versuchtes Tötungsdelikt.

Nach ersten Erkenntnissen war es am Samstagvormittag auf der Emdener Straße zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem späteren Opfer und drei Männern gekommen, die in einer Schussabgabe auf den 43-jährigen Kölner endete.

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Nach Schüssen in Dormagen: Polizei fahndet nach Verdächtigen

Die drei Verdächtigen werden von den Zeugen wie folgt beschrieben:

  • Sie sollen alle ein Tuch vor dem Mund getragen haben.
  • Ein Verdächtiger soll 192 bis 195 Zentimeter groß und stämmig gebaut sein. Er soll dunkel gekleidet gewesen sein und trage dunkle, kurz rasierte Haare.
  • Die zweite Person soll circa 183 Zentimeter groß sein und einen grauen Jogginganzug getragen haben, wobei die Kapuze tief ins Gesicht gezogen gewesen sei.
  • Der dritte Mann soll kleiner und schmaler als die anderen sein. Dunkle Haare, dunkle Bekleidung.

Die Verdächtigen sind nach der Auseinandersetzung geflüchtet. Von der Emdener Straße entfernte sich zudem ein Fahrzeug. Ob dieser Wagen mit der Tat in Verbindung steht, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Die Hintergründe der Tat sind unklar. Einzelheiten zur Waffe können zum jetzigen Zeitpunkt nicht genannt werden.

In die Ermittlungsmaßnahmen an der Emdener Straße war auch ein Polizeidiensthund bei der Spurensuche eingebunden. Die Spurenauswertung sowie die Fahndung und Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Mordkommission dauern an.

Schüsse in Dormagen: Polizei bittet um Zeugenhinweise

Zeugen, die an der Emdener Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, werden um einen Anruf bei der Polizei in Neuss unter der Telefonnummer 02131/300-0 gebeten. (jto)

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