Chart-Stürmer Farid Bang Gangster-Rapper hat auch einen Gangster-Papa

Ein Poser vor dem Herrn: Farid Bangs Art kommt bei Rap-Fans an.

Ein Poser vor dem Herrn: Farid Bangs Art kommt bei Rap-Fans an.

Düsseldorf – Er verdrängte Heino vom Charts-Thron, ist mit Rap-Kumpel Kollegah (28) die neue Nummer Eins der deutschen Musik. Aber Farid Hamed El Abdellaoui alias Farid Bang (26) hat schon schwere Zeiten hinter sich. Dem EXPRESS verrät er exklusiv: „Mein Vater saß wegen Drogenschmuggels im Knast.“

Der Gangster-Rapper hat also auch einen Gangster-Papa! Hintergrund: Farid wurde im spanischen Melilla geboren. Sein Vater Hassan Hamed Ismael (48) pendelte regelmäßig zwischen seinem Heimatland Marokko und Spanien. „Er war arm, hatte keine Ausbildung. Aber er wollte uns was bieten.“ Hassan schmuggelte Haschisch aus Marokko. „Mit ein paar Kilo an Bord ging es nachts per Schnellboot hin und zurück.“

Er habe seinen Vater immer als wohlhabenden Mann gekannt. „Ich hatte mit sechs Jahren einen Super-Nintendo.“ Zwei Jahre später (1994) endete Papas zweifelhafte Karriere – mit einer großen Polizeiaktion. Denn Papa Hassan führte eine ganze Bande von Schmugglern an. Strafe: vier Jahre Gefängnis! Farids Mutter zog mit dem Sohn zur Oma nach Düsseldorf.

Er verurteile Drogen, sagt Farid heute. „Aber die Situation, in der er steckte, muss man verstehen. Ich liebe meinen Vater. Heute habe er ein Café in Melilla, rühre keine Drogen mehr an. Ich besuche ihn dort regelmäßig. Er ist stolz darauf, was ich im Rap geschafft habe.“

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