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CDU und Grüne in Düsseldorf: Ja zur Klima-Hauptstadt – Nein zu Umweltspuren

Umweltspur_Düsseldorf

Zankapfel Umweltspur in Düsseldorf: Die Ratskoalition von CDU und Grünen will sie abschaffen.

Düsseldorf – Im Düsseldorfer Stadtrat wollen sich CDU und Grüne zusammentun. Schwarz-Grün will die Landeshauptstadt zur „Klima-Hauptstadt“ machen, wie es in der am Freitag veröffentlichten Kooperationsvereinbarung heißt.

  • CDU und Grüne stellen Kooperationsvereinbarung vor
  • Umweltspuren für Fraktionen gescheitert
  • Düsseldorf bis 2035 klimaneutral

Die umstrittenen Düsseldorfer Umweltspuren nennen die beiden Parteien „gescheitert“. Sie sollen noch im ersten Quartal aufgehoben werden. Die Mitglieder von CDU und Grünen in Düsseldorf müssen der Vereinbarung noch zustimmen.

Klima-Hauptstadt Düsseldorf: Drei Umweltspuren weg

Alles zum Thema Thomas Geisel

Vor den Kommunalwahlen hatte ein „Ampelbündnis“ aus SPD, Grünen und FDP die Mehrheit im Rat. Die Stadtspitze hat der CDU-Mann Stephan Keller vom abgewählten Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) übernommen. In dessen Amtszeit wurden drei Umweltspuren eingeführt, auf der neben Bussen oder Rädern nur noch Elektro-Autos fahren durften. Dieser Test sei „gescheitert“, heißt es in dem Kooperationspapier von CDU und Grünen: „Wir werden die Umweltspuren deshalb wieder aufheben und andere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und auch zur Förderung des Radverkehrs ergreifen.“

Düsseldorf soll nach dem Willen von Schwarz-Grün bis 2035 klimaneutral sein. Pro Jahr sollen 60 Millionen Euro zusätzliche Mittel für den Klimaschutz bereitgestellt werden. (dpa)

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