Tödliches Badeunglück in NRW Großeinsatz mit Hubschrauber und Hunden – Suche endet tragisch

Die Feuerwehr suchte mit einem Großeinsatz nach dem Vermissten. Hier das Löschboot der Feuerwehr Dortmund im Einsatz.

Die Feuerwehr suchte mit einem Großeinsatz nach dem Vermissten. Hier das Löschboot der Feuerwehr Dortmund im Einsatz.

Die Suche nach einem Vermissten, der in Dortmund ins Wasser gegangen war, endete am Montagabend (29. August) mit einer schrecklichen Gewissheit.

Mit einem Hubschrauber, etlichen Einsatzkräften, Tauchern und einer Hundestaffel suchte am Montagabend ein Großaufgebot nach einem vermissten Mann in Dortmund.

Zeugen hatten am Montagabend gegen 18.15 Uhr die Rettungskräfte alarmiert. Sie hatten beobachtet, wie eine männliche Person im Kanal nördlich des Petroleumhafens in Dortmund ins Wasser gegangen und in Not geraten war.

Großeinsatz Dortmund: Fieberhafte Suche nach vermisster Person

Sofort schickte die Feuerwehr ein Löschboot aufs Wasser, um nach dem Vermissten zu suchen. Gleichzeitig wurde die Stelle, an welcher der Mann zuletzt gesehen wurde, von Feuerwehrtauchern weiträumig abgesucht.

Doch vorerst verlief die Suche ohne Erfolg.

Die Polizei unterstützte die Maßnahmen mit einem Hubschrauber aus der Luft. „Im Bereich des Ruderclub wurde ein verdächtiger Punkt ermittelt“, berichtet Pressesprecher Detlev Klein von der Feuerwehr Dortmund. Doch auch hier wurde der Vermisste nicht gefunden.

Suche nach Mann im Wasser nimmt in Dortmund schreckliches Ende

Unterdessen wurde aus Ahaus eine Mantrailer-Hundestaffel angefordert, welche die Suche unterstützten sollte.

Doch der Großeinsatz nahm gegen 20.45 Uhr ein schreckliches Ende. Die vermisste Person wurde schließlich von Feuerwehrtauchern am Grund des Kanals gefunden.

Jede Hilfe kam bereits zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Polizei wird im Anschluss nun ermitteln müssen, wie es zu dem tödlichen Unfall kommen konnte.

Mehr Badetote als zuvor NRW – viele unterschätzen die Gefahren in Rhein und Ruhr

In Nordrhein-Westfalen sind von Januar bis Juli dieses Jahres 30 Menschen ertrunken. Das waren 14 Tote mehr als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag bei einer Zwischenbilanz des Jahres mitteilte.

Als besonders gefährliches Gewässer gilt in NRW der Rhein. Hier kann es durch Strömungen schnell zu Badeunfällen kommen. Auch in der Ruhr ist das Schwimmen nicht ungefährlich.

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