Er wollte „Ruhe und Frieden“ Dortmunder (30) ersticht eigene Mutter im Bett

Polizeibeamte gehen zur Spurensicherung in ein Haus in Ulm, in dem die Leichen eines Kindes und einer Frau sowie ein schwer verletzter Mann gefunden worden waren.

In Dortmund hat ein 30-Jähriger seine Mutter erstochen. Das Symbolfoto vom Juli 2021 zeigt Mitarbeiter der Spurensicherung in Ulm. 

Tödliches Familiendrama an Weihnachten in Dortmund: Nach dem gewaltsamen Tod einer 67 Jahre alten Frau ist deren Sohn festgenommen worden. Er soll seine Mutter getötet haben, weil sie ihn nervte.

Eine 67 Jahre alte Frau ist an Weihnachten in Dortmund mutmaßlich von ihrem Sohn erstochen worden. Der 30-Jährige wurde festgenommen, er kam am Montag (27. Dezember) vor den Haftrichter. Der schickte den 30-Jährigen postwendend wegen dringenden Mordverdachtes in U-Haft.

Die 67-Jährige sei nach ersten Erkenntnissen mit einem Messer erstochen worden, hatte die Staatsanwaltschaft bereits am Sonntag erklärt. Demnach hatte der Sohn am frühen Morgen des zweiten Weihnachtstages selbst die Polizei Dortmund  verständigt und angegeben, seine Mutter getötet zu haben. Einsatzkräfte fanden die Tote im Bett ihres Schlafzimmers im Dortmunder Stadtteil Löttringhausen. 

Polizei Dortmund: Sohn gibt an, seine Mutter getötet zu haben

Mutter und Sohn lebten demnach gemeinsam in der Wohnung. Bei der Vernehmung sagte der 30-Jährige laut Staatsanwalt Henner Kruse aus, dass er sich mit seiner Mutter seit drei Jahren nur noch gestritten habe. Diese habe nur noch „gemeckert“ und er habe endlich „Ruhe und Frieden“ haben wollen.

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Routinemäßig sei dem 30-Jährigen eine Blutprobe entnommen worden, erklärte die Staatsanwaltschaft.  Am Montag dann lag auch das Ergebnis der Obduktion vor: Die 67-Jährige starb an den Verletzungen durch mehrere Messerstiche. (smo/mit dpa)

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