Nach Oster-Kirmes in Dortmund Mann (31) belästigt Bekannte (20) und droht sie auf Gleis zu stoßen

Polizeiautos stehen am Dortmunder Hauptbahnhof. Auf einem Schild ist „Willkommen in der Fußballhauptstadt Dortmund“ zu lesen.

Die Polizei ist am Dortmunder Hauptbahnhof immer präsent, um Gewalttaten zu vermeiden. Einem 31-Jährigen wurde dies nun zum Verhängnis. Das Foto stammt vom 3. November 2021 und steht in keinem Zusammenhang mit dem im Artikel geschilderten Vorfall.

Am Dortmunder Hauptbahnhof konnte in der Nacht auf Mittwoch durch das Eingreifen der Bundespolizei vermutlich Schlimmeres verhindert werden.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (20. April 2022) wandte sich gegen 0.30 Uhr eine junge Frau im Hauptbahnhof Dortmund an vor Ort befindliche Bundespolizisten.

Die 20-Jährige schilderte gegenüber den Beamten, dass sie von einem Mann belästigt werde und dieser ihr auch folgen würde. Die Einsatzkräfte hielten den augenscheinlich stark alkoholisierten Mann, welcher der Frau lautstark hinterher schrie, daraufhin an.

Durch die eingesetzten Polizei-Beamten ließ sich der 31-jährige Mann nicht beruhigen und verhielt sich aggressiv. Die Frage, ob er gefährliche Gegenstände oder Betäubungsmittel mit sich führe, verneinte er. Allerdings versuchte der Mann aus Castrop-Rauxel, sich der Kontrolle zu entziehen, was ihm nicht gelang.

Hauptbahnhof Dortmund: Frau gibt an, ihren Verfolger zu kennen

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Bei einer Durchsuchung stellten die Beamten eine geringe Menge pflanzlicher Drogen fest. Währenddessen schrie er lautstark, verweigerte die Durchsuchung und wehrte sich dagegen. Die Bundespolizisten fixierten den Mann mittels Handfesseln und brachten ihn anschließend zur Sachverhaltsklärung zur Wache.

Die 20-jährige Geschädigte gab an, dass sie den 31-Jährigen kennen würde und sie zuvor gemeinsam die Oster-Kirmes in Dortmund besucht hätten. Als der Castroper jedoch aufdringlicher geworden sein soll, beschloss sie den Heimweg anzutreten.

Am Bahnsteig zu Gleis 7 soll der Mann sie nach einer Abfuhr bedroht und ihr dabei an den Kragen ihrer Jacke gepackt haben. Dabei soll er die Bochumerin in Richtung der Bahnsteigkante gedrückt und angetäuscht haben, sie in das Gleisbett zu stoßen.

Der Mann verweigerte jegliche Angaben. Nachdem die 20-Jährige ihre Heimreise mit dem Zug nach Bochum angetreten hatte, konnte auch der 31-Jährige die Bundespolizeiwache verlassen.

Die Bundespolizei leitete daher ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. (dpa)

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