Aufruhr an NRW-Bahnhof Mann (27) erfährt von Zugausfällen und dreht durch

Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn und ein Bundespolizist gehen durch einen Bahnhof.

Ein Mitarbeiter der DB Security, hier ein Symbolfoto aus dem Jahr 2017, wurde verbal und körperlich attackiert.

Weil ihm die Antworten eines DB-Mitarbeiters nicht gefielen, ist ein Mann im Dortmunder Hauptbahnhof körperlich und verbal auffällig geworden.

Mitten in der Nacht hat ein 27-jähriger Mann im Dortmunder Hauptbahnhof die Nerven verloren und einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn angegriffen. Der Grund: Der 26-jährige Mitarbeiter hatte ihn über anstehende Zugausfälle informiert. Da drehte der Mann durch. Die Bundespolizei musste eingreifen.

Gegen 4.45 Uhr in der Nacht auf Samstag (20. August) hatte der 27-Jährige den Mitarbeiter angesprochen und wollte sich über Zugausfälle informieren, die seine Fahrt beeinträchtigten. „Hintergrund war der Stellwerksausfall aufgrund Unwetterschäden in den frühen Morgenstunden, welcher am Abend behoben wurde“, erklärt eine Sprecherin der Bundespolizei.

Dortmund: Mann attackiert DB-Mitarbeiter verbal und auch körperlich

Offenbar war er durch die Einschränkungen so erbost, dass er ausfällig wurde. Auch die Antworten des 26-jährigen DB-Mitarbeiters stellten ihn offenbar nicht zufrieden.

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Die Folge: Der Mann vergriff sich im Ton, beschwerte sich lautstark und beleidigte den Mitarbeiter mehrfach. Dafür wurde er, gemeinsam mit seinem 21-jährigen Begleiter des Bahnhofs verwiesen.

Fall erledigt? Nicht ganz. Der Täter ließ nach Angaben der Bundespolizei weitere Beleidigungen folgen und attackierte de DB-Mitarbeiter nun auch körperlich. Mit einem Tritt gegen das Schienbein soll er den Mann leicht verletzt haben.

Täter muss sich verantworten: Strafverfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung

Alarmierte Bundespolizisten brachten die beiden Männer zur Wache. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab, dass der Mann aus Wuppertal mit 0,7 Promille und der Begleiter aus Hagen mit 0,8 Promille alkoholisiert waren.

Der 27-Jährige wird sich nun für sein Verhalten verantworten müssen. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung gegen ihn ein. (tw)

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