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Tragischer Unfall Kind (14) an Bahnstrecke in Dortmund schwer verletzt

Warnbanner der Bundespolizei an einem Bahnübergang. Hier hat ein 14-Jähriger einen Stromschlag erlitten.

Das Warnbanner weist am Ort des Geschehens nun auf die Gefahren hin.

Auf einen schweren Unfall mit einem 14-jährigen Kind hat die Bundespolizei in Dortmund reagiert.

Vier Wochen sind vergangen und noch immer sind die Folgen nicht vergangen: Wie die Bundespolizei am Mittwoch (30. November 2022) erklärt, ist an einer Bahnstrecke in Dortmund-Dorstfeld ein 14-jähriger Junge von einem Stromschlag schwer verletzt worden. Der Unfall passierte am 2. November, das Kind ist noch immer in ärztlicher Behandlung.

Ein tragischer Fall, aber auch Glück im Unglück: Der 14-Jährige hat überlebt, das hätte auch anders ausgehen können.

Bahnstrecke in Dortmund: Stromschlag für 14-jährigen Jungen

Gegen 15.30 Uhr des 2. November kletterte der Junge gemeinsam mit einem Freund (12, beide aus der Ukraine) eine Lärmschutzwand an der Mariannenstraße in Dortmund hinauf. Im Gleisbereich stiegen sie einen Oberleitungsmast hinauf. Dort waren sie zu nah an der Oberleitung und erlitten einen Stromschlag.

Der 12-Jährige konnte sich und seinen Freund noch zurück zur Mariannenstraße bringen, wo ein Mann (26) den Kindern half und die Rettungskräfte alarmierte.

Die Bundespolizei hat auf den Vorfall reagiert und vor Ort ein Warnbanner aufgehängt – das Unglück der beiden ukrainischen Jungs ist kein Einzelfall.

„Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät ist“, sagt eine Sprecherin der Bundespolizei. „Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus.“

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Eine riesige Gefahr, vor allem für abenteuerlustige Kinder: Die Oberleitung (ca. 15.000 Volt) muss nicht berührt werden, durch Lichtbögen kann der Strom auf den menschlichen Körper „überspringen“.

Der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist für viele Kinder und Jugendliche auch oft eine Art Mutprobe. Auch für spektakuläre Selfies ist der Bereich beliebt. Darum will die Bundespolizei weiter aufklären. (tw)

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