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Suchaktion im Ruhrpott Hilfeschreie aus Wald – wenig später machen Hunde grausigen Fund

Zwei Polizisten suchen am 19.02.2014 in Berlin einen Grünbereich im Jungfernheidepark in Berlin-Charlottenburg ab.

In Dortmund hat die Polizei in einem Wald nach einem Vermissten gesucht. Das Symbolfoto von 2014 (das mit dem Dortmunder Fall nichts zu tun hat) zeigt Polizisten bei der Suche nach menschlichen Knochen in Berlin.

Weil sie Hilfeschreie aus dem Wald hört, alarmiert eine Frau in Dortmund die Polizei. Die Beamten rücken aus und machen einen grausigen Fund. 

Es ist ein mehr als rätselhafter Vorfall, der die Polizei in Dortmund beschäftigt. Wie die Behörde am Mittwochnachmittag (29. Dezember 2021) mitteilte, hätten Hilferufe aus einem Wald einen großen Sucheinsatz ausgelöst. Dabei machten Spürhunde einen Fund, mit dem niemand gerechnet hatte. 

Bei der mehrtägigen Suchaktion seien in dem Wald im Dortmunder Westen skelettierte Teile einer bislang unbekannten männlichen Leiche gefunden worden, so die Polizei. Der Tote trug Tarnhose und Springerstiefel. 

Dortmunder Westen: Polizei startet Suchaktion nach Hilferufen aus Wald

Die Mitarbeiterin einer Seniorenresidenz hatte am Montag (27. Dezember 2021) die verzweifelten Hilferufe aus dem nahegelegenen Wald gehört und die Polizei alarmiert. Die Beamten leiteten sofort einen Sucheinsatz ein. Stundenlang wurde der Wald durchkämmt, auch ein Hubschrauber und Spürhunde waren im Einsatz.

In der Nacht zum Dienstag (29. Dezember 2021) wurde die Suche  abgebrochen, da nicht ermittelt werden konnte, wer um Hilfe geschrien hatte. Allerdings, so berichtete die Polizei am Mittwoch, hätten Spürhunde in dem Waldgebiet zwischen dem Seniorenwohnheim und Bahngleisen zufällig die skelettierten Leichenteile entdeckt.

Die Identität des Toten sei noch nicht bekannt, so die Beamten – Stand Mittwoch (29. Dezember) schließe die Rechtsmedizin allerdings ein Fremdverschulden als Todesursache aus. 

Skelettierte Leiche aus Dortmunder Wald ist nicht vermisster Alexander M.

Bereits jetzt stehe aber fest, dass es sich nicht um den seit dem 29. Oktober 2021 vermissten Alexander M. aus Dortmund-Bodelschwingh handele. Dieser werde demnach weiterhin vermisst.

Nach ersten Erkenntnissen der Rechtsmedizin deuten die Teile des im Dortmunder Wald gefundenen Skeletts auf einen 40- bis 45-jährigen Mann hin. Laut Polizei wird der unbekannte Tote so beschrieben:

  • etwa 1,90 Meter groß
  • trug Tarnhose der Marke „Nirvana“ in der Größe XL und Springerstiefel in Größe 44
  • Nahe des Leichenfundes wurden zudem eine Plastiktüte der Bäckerei „Yormas“, ein Stoffbeutel der Firma „Kik“ und eine braune Glasflasche gefunden.

Weitere kriminaltechnische Untersuchungen dauern laut Angaben der Ermittler an. Die Dortmunder Polizei bittet um Hinweise auf einen vermissten Mann, auf den die oben genannten Details zutreffen. Hinweise bitte an die Kriminalwache unter Tel. 0231/132-7441. (smo)

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