Heute wird in NRW gewählt Zwei Dinge müssen Wähler ins Wahllokal mitbringen

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14 Millionen Bürger aus NRW sind an diesem Sonntag (13. September) zur Kommunalwahl aufgerufen.

Düsseldorf – Wer wird Oberbürgermeister oder Landrätin – und welche Mehrheiten stehen ihnen in den Kommunalparlamenten gegenüber? Darüber entscheiden rund 14 Millionen Bürger bei der Kommunalwahl in NRW - dem letzten großen politischen Stimmungstest 2020 in Deutschland. Es gibt zwei Dinge, die jeder Wähler unbedingt mit ins Wahllokal mitbringen muss.

Kommunalwahl in NRW: Neue Regeln wegen Corona

  • Kommunalwahl in NRW 2020: Wahllokale in NRW öffnen um 8 Uhr
  • Maskenpflicht und 1,5 Meter Mindestabstand gelten
  • Wähler sollen eigenen Stift mitbringen

In Nordrhein-Westfalen haben am Sonntag ab 8 Uhr die Wahllokale zur Kommunalwahl geöffnet. Rund 14 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, über Bürger- und Oberbürgermeister, Landräte sowie die Räte der kommunalen Parlamente abzustimmen.

Kommunalwahl in NRW: Wähler müssen Stift und Maske mitbringen

Wegen der Corona-Pandemie sind in diesem Jahr zahlreiche Schutzvorkehrungen zu beachten: In allen Wahllokalen gelten Maskenpflicht und 1,5 Meter Mindestabstand. Wähler haben einen eigenen Stift mitzubringen. So soll der Infektionsschutz erhöht werden.

Viele Bürger haben aus Angst vor einer Corona-Infektion in diesem Jahr schon per Brief gewählt. Etliche Städte und Gemeinden meldeten einen deutlichen Anstieg der Anträge im Vergleich zur Kommunalwahl 2014. Damals hatte der Anteil der Briefwähler nach Angaben des Landeswahlleiters bei 26,5 Prozent gelegen.

Wählen darf, wer in NRW wohnt, die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen EU-Landes besitzt. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.

Kommunalwahl 2020: Abstimmung über kommunale Spitzen und Räte in NRW

Seit 1999 hat die CDU bei Kommunalwahlen in NRW regelmäßig landesweit die meisten Stimmen geholt. Auch bei der vorangegangenen Kommunalwahl 2014 war sie mit 37,5 Prozent Siegerin, gefolgt von SPD (31,4), Grünen (11,7) sowie FDP und Linken (je 4,7 Prozent). Die AfD hatte mit 2,5 Prozent der Stimmen so gut wie keine Rolle gespielt.

2014 waren laut NRW-Innenministerium rund 19.350 Mandate vergeben worden - etwa 14.300 an Männer und 5000 an Frauen. Eine Sperrklausel, wie etwa die Fünf-Prozent-Hürde bei Landtagswahlen, gibt es nicht. NRW hat 23 kreisfreie Städte, 373 kreisangehörige Städte und Gemeinden und 31 Kreise. (dpa)

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