NRW-PK vor Corona-Gipfel Laschet mahnt: „Auch in privaten Wohnungen nicht treffen“

Laschet_2710

Armin Laschet spricht am Dienstag (27. Oktober) auf einer Pressekonferenz über die anstehende Verschärfung der Corona-Regeln.

Düsseldorf – Wie geht es in Deutschland mit der Corona-Pandemie weiter?

Am Mittwoch (28. Oktober 2020) berät Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder angesichts der zuletzt explodierenden Infektionszahlen über neue Maßnahmen. Einem Thesenpapier zufolge, aus dem ntv zitiert, spricht sich unter anderem Nordrhein-Westfalen für neue Schließungen aus.

Noch vor dem großen Corona-Gipfel am Mittwoch informierten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann über die Corona-Lage im Bundesland.

An dieser Stelle fassen wir die wichtigsten Aussagen von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zusammen:

  • 17.05 Uhr:
  • 17:09 Uhr
  • 17.10 Uhr
  • 17.11 Uhr:
  • In der vergangenen Woche seien von den 325.000 gemachten Tests 6,6 Prozent positiv gewesen - bislang habe diese Quote immer bei etwa 2,5 Prozent gelegen
  • 17.12
  • 17.14 Uhr:
  • 1
  • 17.16 Uhr
  • 17.17 Uhr:
  • Danach sei das Virus nicht weg, aber man müsse so hoffentlich nicht in einen Lockdown, sagte Laschet
  • 17.18 Uhr:
  • 17.19 Uhr:
  • 17:23 Uhr
  • 17.25 Uhr:
  • 17.27 Uhr:
  • 17.31 Uhr:
  • 17.34 Uhr:
  • 17.38 Uhr:
  • 17.40 Uhr:
  • 17:43 Uhr:

Corona-Infektionen nehmen in Deutschland und NRW stark zu

In Deutschland war die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Oktober sprunghaft gestiegen – auf bis zu über 14.000 am Tag. Ein Corona-Hotspot: Nordrhein-Westfalen. Hier nähern sich einige Großstädte einem Inzidenzwert von 200, etwa Duisburg oder Köln.

In ganz NRW gibt es am Dienstag mit Soest nur noch einen einzigen Kreis, der unterhalb der Schwelle von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern in sieben Tagen liegt. Wer diese Schwelle überschreitet, gilt als Risikogebiet und muss schärfere Corona-Maßnahmen ergreifen.

Corona-Maßnahmen in Deutschland: Kommt Lockdown oder nicht?

Zuletzt hatte es immer wieder Forderungen gegeben, die regionalen Unterschiede beim Kampf gegen die Pandemie zu minimieren, um ein Regel-Chaos zu verhindern. Worauf sich die Regierungschefs am Mittwoch einigen, bleibt abzuwarten.

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) sprach sich zuletzt für einen echten Lockdown aus, bei dem das öffentliche Leben komplett still stehen soll. Das stieß in der Politik auf Skepsis.

Andere Politiker hatten immer wieder betont, vor allem Schulen und Kitas unter allen Umständen offen halten zu wollen. Dieses Vorhaben hatte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zuletzt auf einer Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Jens Spahn noch einmal untermauert.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.