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Zwei Milliarden Dosen  Corona-Impfstoff von Biontech wird bald in NRW produziert

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Der Produktionsstart des NRW-Unternehmens beginnt im März. Das Symbolfoto zeigt eine Medizinerin, die einen Corona-Impfstoff vorbereitet.

Halle – Der Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer wird demnächst auch in Nordrhein-Westfalen produziert.

  • Produktionsstart voraussichtlich März
  • Produktion von Bezirksregierung kontrolliert
  • Zwei Milliarden Dosen Corona-Impfstoff 

Der US-Pharmakonzern Baxter habe einen entsprechenden Auftrag für sein Werk in Halle in Westfalen erhalten, sagte der Personalchef des Werks, Jürgen Fleischer auf Anfrage. Der Produktionsstart werde voraussichtlich im März sein.

Baxter stellt in Halle vor allem Krebsmedikamente her. Eine Produktionslinie werde auf die Produktion von Impfstoffen umgestellt. „Wir sind bei den letzten Vorbereitungen“, sagte Fleischer. 

Corona-Impfstoff: Umstellung der Produktion wird von Bezirksregierung kontrolliert

Die Umstellung der Produktion werde von der Bezirksregierung kontrolliert. Die Zahl der Impfdosen, die in Halle produziert werden soll, nannte Fleischer nicht. Auch eine Biontech-Sprecherin machte dazu keine Angaben.

In dem Werk in Halle sind rund 800 Mitarbeiter beschäftigt. Dort soll künftig noch ein weiterer Corona-Impfstoff produziert werden. Die Baxter-Zentrale in den USA hatte am Montag angekündigt, dass in Halle ein vom US-Unternehmen Novavax entwickelter Impfstoff hergestellt werden soll. Dieser Impfstoff sei aber noch nicht zugelassen, sagte Fleischer.

Corona-Impstoff: Biontech und Pfizer wollen zwei Milliarden Dosen herstellen

Biontech und Pfizer wollen in diesem Jahr unter bestimmten Voraussetzungen zwei Milliarden Dosen ihres Corona-Impfstoffs herstellen. Das geht Unterlagen von Biontech an die US-Börsenaufsicht SEC hervor.

Bislang hatten die Firmen 1,3 Milliarden Dosen angepeilt. Bedingung für die höhere Produktion seien Verbesserungen und Vergrößerungen an den bisherigen Standorten sowie weitere Lieferanten und Vertragspartner für die Herstellung, hieß es. (dpa)

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