Zwischen Bonn und Köln Für Bahnpendler kommt es vier Wochen knüppeldick

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Ein Zug der Linie RE5 von National Express. Während der Bauarbeiten verkehrt er nicht zwischen Bonn und Sechtem.

Bonn/Köln – Die Coronakrise hat den ÖPNV voll erwischt – viele Pendler verzichteten in den letzten Monaten auf die Regiozüge zwischen Bonn und Köln. Nach und nach normalisiert sich die Lage, doch in gut einer Woche kommt’s für die Pendler auf andere Weise wieder knüppeldick. Die Deutsche Bahn (DB) erneuert auf der Strecke die Oberleitungen – Teil- und Komplettausfälle stellen die Nerven der Bahnreisenden auf die Probe.

Bereits 2018 wurden die Oberleitungen zwischen Brühl und Sechtem erneuert und jetzt geht die DB vom  18. Juli bis 15. August den Rundumschlag an: Die Abschnitte zwischen Hürth und Brühl, Sechtem und Roisdorf sowie Roisdorf und Bonn werden zur Großbaustelle. Auswirkungen hat das auf die Regiozüge RE5, RB26, RB48 sowie die Züge der Eifelstrecke (RE12, RE22 und RB24).

Zwischen Bonn und Köln: So rollen die Bahnen ab Mitte Juli

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  • Der RE5 von National Express entfällt zwischen Bonn und Sechtem, hier wird ein Bus-Pendel-Verkehr eingesetzt. In Richtung Koblenz entfällt bis zum 9. August der Halt in Köln-Süd, dafür gibt es einen Stopp in Hürth-Kalscheuren. Am 29. Juli fällt der Regionalexpress komplett aus – Busse fahren von Bonn Hbf bis Hürth mit Anschluss dort an RE22 und RB24.
  • Die Linie RB26 der Mittelrheinbahn fällt ebenfalls zwischen Bonn und Sechtem aus – auch hier gilt der Schienersatzverkehr mit Bussen. Außerdem kommt es auf der Linie zu leicht veränderten Fahrzeiten. Von Köln nach Sechtem entfallen die Haltepunkte in Köln-West und Köln-Süd. Der Nachtverkehr zwischen den zwei rheinischen Metropolen entfällt komplett. Auch für die RB26 gilt am 29. Juli, dass alle Bahnen ausfallen.
  • Der Zugverkehr der RB48 zwischen Köln und Bonn-Mehlem entfällt im genannten Zeitraum.
  • Die Züge der Eifelstrecke (RE12, RE22 und RB24) fahren in Richtung Euskirchen ohne Halt in Köln-West und Köln-Süd. Morgens und abends entfallen einige Zusatzbahnen, die normalerweise in Köln-Süd beginnen bzw. enden.

Aufpassen sollten  Pendler auf Durchsagen und Zugbeschilderungen. Hintergrund ist, dass Mittelrheinbahn und National Express Züge untereinander tauschen.

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Zwischen Bonn und Köln: Auch Fernverkehr betroffen

Natürlich ist auch der Fernverkehr von den Sperrungen auf der linken Rheinschiene betroffen. Er wird über Bonn-Beuel umgeleitet und steuert direkt   Köln Messe/Deutz an. Somit entfallen die Stopps in Andernach, Remagen, Bonn Hbf und Köln Hbf. Die beiden ICE-Direktverbindungen von Bonn nach Berlin starten erst in Köln.

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