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Besonderes Tauben-Problem 3500 Euro Schaden – NRW-Stadt mit eindringlicher Warnung

In Bad Godesberg gibt es auf dem Theaterplatz ein besonderes Tauben-Problem – vielmehr geht es um das Futter.

Erst im Frühjahr 2022 wurde auf dem Bad Godesberger Theaterplatz eines neues Staudenbeet angelegt. Nun ist der Stolz der Gärtner und Gärtnerinnen schon wieder verwüstet.

Der Grund war dort verstreutes Taubenfutter. Wie die Stadt Bonn mitteilt, habe das Futter zu so vielen Keimlingen geführt, dass die durch das Amt für Umwelt und Stadtgrün beauftragte Landschaftsbaufirma die Staudenpflanzung nicht mehr retten konnte. Anfang September musste das Beet komplett erneuert und bepflanzt werden. Die Kosten sind enorm.

Bad Godesberg: Taubenfutter zerstört Beet – das wurde jetzt erneuert

Bereits zuvor hatte die Stadt einen Bauzaun um das Beet errichtet, um die Staudenpflanzung vor dem Betreten von Personen zu schützen. Zudem macht ein Schild auf das Fütterungsverbot aufmerksam. Durch die Neubepflanzung sind zusätzliche Kosten in Höhe von 3500 Euro entstanden.

Die Stadt Bonn macht erneut darauf aufmerksam, dass Tauben im ganzen Stadtgebiet nicht gefüttert werden dürfen. Wer sich nicht an das Fütterungsverbot hält, muss mit einem Bußgeld von 25 Euro rechnen – bereits, wenn kleine Mengen Futter verteilt werden. Die Bußgelder fallen höher aus, wenn wiederholt gefüttert oder größere Futtermengen verteilt werden.

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Die Stadt teilt zudem mit: „Am Theaterplatz in Bad Godesberg gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft ein Taubenhaus, in dem die Vögel artgerechtes Futter erhalten. Um zu verhindern, dass sich die Tauben in der Stadt zu stark vermehren, werden die dort gelegten Eier regelmäßig gegen Ei-Attrappen ausgetauscht. Diese Praxis beruht auf einem Konzept der Bundesarbeitsgruppe Stadttauben e.V.“

Das Füttern in unmittelbarer Umgebung würde den Erfolg dieser ökologisch ausgeglichenen Bestandsregulierung gefährden, heißt es in einer Presseerklärung der Stadt. (mt)

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