Ungewöhnlicher Polizeieinsatz Mann irrt stundenlang hilflos durch Wald in Siegburg

wald eifel

Der Mann irrte stundenlang durch den Wald (hier ein Symbolfoto von Fichten in der Eifel von 2019).

Siegburg – Ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei in Siegburg am Samstagabend (7. November). Ein Mann hatte sich im Wald an der Wahnbachtalsperre verlaufen. Die Polizei zeigte sich einfallsreich und routiniert bei der Rettung.

  • Ungewöhnlicher Notruf für die Polizei Siegburg
  • Ein Mann hatte sich im Wald bei der Wahnbachtalsperre verirrt
  • Die Beamten zeigten sich einfallsreich bei der Rettung

Um 17.38 Uhr erhielten die Beamten einen alles andere als alltäglichen Notruf. Ein Mann meldete sich, er habe sich verlaufen.

Wahnbachtalsperre Siegburg: Mann verirrt sich hilflos in Wald

Er sei an der Wahnbachtalsperre Wandern gegangen. Doch dann habe er sich im Wald verirrt und finde nicht mehr zurück zu seinem Auto.

Seit mehr als zwei Stunden sei er bereits ziellos umhergelaufen. Ohne Erfolg.

Die Beamten beruhigten den Mann und konnten moderne Technik für die Rettung einsetzen. Mithilfe der Standortfunktion im Handy des Wanderers konnten die Mitarbeiter der Polizeileitstelle seinen Aufenthaltsort ermitteln.

Sofort wurde ein Streifenwagen zu dem Standort geschickt.

Polizei nutzt GPS, Kompassfunktion und Blaulicht zur Rettung

Der Mann befand sich zu diesem Zeitpunkt jedoch im dichten Wald. Auch dafür hatten die Polizisten eine Lösung.

Die Leitstelle wiesen ihm mithilfe der Kompassfunktion an dem Handy den Weg in Richtung des Streifenwagens.

Zudem schalteten die Polizisten vor Ort das Blaulicht an dem Einsatzfahrzeug ein und konnten den umherirrenden Mann so auf sich aufmerksam machen.

Und tatsächlich, wenig später konnten die Beamten den „sehr erschöpften“ Wanderer in Empfang nehmen. „Alle beteiligten Einsatzkräfte freuten sich über den guten Ausgang.“ (jv)

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