Polizei fahndet Frau trifft angebliche Flutopfer in Euskirchen, es nimmt schlimme Wendung

Die Polizei kontrollierte den angegebenen Standort, konnte das Paar jedoch nicht antreffen

Die Polizei kontrollierte den angegebenen Standort, konnte das Paar jedoch nicht antreffen (hier ein Archivfoto von einem anderen Einsatz der Polizei in einem Park).

Nach einem Vorfall mit angeblichen Flutopfern in Euskirchen ermittelt die Polizei. Eine Frau traf ein obdachloses Paar im Erftauen-Park und bot ihre Hilfe an. Doch sie wurde schamlos ausgenutzt.

Euskirchen. Durch Zufall ist eine 47-jährige Frau aus Euskirchen mit angeblichen Flutopfern der Hochwasser-Katastrophe in Kontakt gekommen. Das Paar tischte ihr eine traurige Geschichte auf. Doch als die hilfsbereite Frau ihre Unterstützung anbot, nahm die Geschichte eine schlimme Wendung. Die Polizei sucht nach den Unbekannten.

Euskirchen: Frau kommt bei Spaziergang mit Flutopfern ins Gespräch

Die 47-Jährige war an dem Dienstagmorgen (24. August) gegen 9.30 Uhr mit ihrem Hund im Erftauen-Park in Euskirchen Gassi gehen, berichtet die Polizei am Donnerstag (26. August) von den bisherigen Ermittlungen. Dort kam sie mit einem Paar ins Gespräch, das demnach in dem Park in einem Zelt übernachtet hatte.

Die Unbekannten, beide zwischen 30 und 35 Jahren, gaben vor, durch die Flutkatastrophe obdachlos geworden zu sein, weshalb sie gezwungen waren, in dem Park zu übernachten.

Frau lässt angebliche Flutopfer bei sich duschen und wird ausgenutzt

Seit wann der Mann und die Frau bereits dort campierten ist unklar. Im Zuge der Unterhaltung fragten sie die 47-jährige Hundebesitzerin dann, ob sie eventuell ihre Sanitäreinrichtung zum Duschen benutzen dürften.

Offenbar machte das Paar einen vertrauenswürdigen Eindruck auf die Frau. Denn sie lud sie kurzerhand zu sich nach Hause ein. Doch die Hilfsbereitschaft der 47-Jährigen wurde offenbar schamlos ausgenutzt.

Nachdem die beiden Unbekannten ausgiebig geduscht hatten und wieder verschwunden waren, stellte die Frau fest, dass das Bargeld aus ihrem Portemonnaie nicht mehr da war. Von dem Paar fehlte im Anschluss an den Vorfall jedoch jede Spur.

Angebliche Flutopfer: Polizei Euskirchen fahndet nach diesen Personen

Die Polizei ermittelt und fahndet nach den mutmaßlichen Betrügern. Sie werden wie folgt beschrieben:

  • Männlich, circa 30-35 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß, schlank, Vollbart mit Schnäuzer und schwarze circa 5 Zentimeter lange Haare
  • Weiblich, circa 30-35 Jahre alt, circa 1,60 Meter groß, schlank, lange hellblonde Haare weit über die Schultern. Auffälliges Gebiss mit fehlenden Zähnen.
  • Das Zelt war dunkelgrün und dunkelblau.

Hinweise an die Polizei Euskirchen

Ein Strafantrag gegen die beiden Verdächtigen wurde gestellt. Die Ermittlungen laufen. Hinweise zu den Gesuchten oder ihrem Aufenthaltsort nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02251/7990 entgegen. (jv)

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