Bluttat in Bonn Anklage nach Tod auf offener Straße erhoben – doch über eine Sache rätseln die Ermittler

Die Kreuzherrenstraße in Bonn ist mit Polizei-Flatterband abgesperrt, zwei Beamtinnen sichern Spuren. Ein Einsatzfahrtzeug der Polizei steht an der Absperrung.

Spurensicherung auf der Kreuzherrenstraße in Bonn-Limperich: Zeugen fanden dort am 4. März 2022 einen blutüberströmten Mann, der wenig später verstarb. 

Nach einem Tötungsdelikt in Bonn-Limperich ist Anklage gegen einen 35-Jährigen erhoben worden. 

Die Bluttat auf offener Straße in Bonn-Limperich: Vier Monate nach dem brutalen Tod eines 58-Jährigen ist Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben worden. Das hat Gerlind Keller, Sprecherin des Bonner Landgerichts, am Dienstag (12. Juli) auf EXPRESS.de-Nachfrage bestätigt. 

Demnach muss sich der inzwischen 35-Jährige bald wegen Totschlags vor Gericht verantworten.

Nach Tötungsdelikt in Bonn-Limperich Anklage wegen Totschlags erhoben 

Die Tat soll am 4. März 2022 gegen 5.30 Uhr passiert sein. Laut Anklage soll der Angeschuldigte dem Opfer aufgelauert, dann unmittelbar ein Messer gezückt und auf den 58-Jährigen eingestochen haben. 

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Zeugen hatten den 58-Jährigen am Tatmorgen stark blutend im Bereich des Gehweges der Kreuzherrenstraße vor einem Getränkemarkt gefunden. Die Verletzungen waren so schwer, dass er noch vor Ort verstarb. Zum Tod sollen laut Anklage Stich- und Schnittverletzungen geführt haben. 

Der Tatverdächtige aus Bonn wurde einen Tag später an seiner Wohnanschrift festgenommen und kam in U-Haft. „Das Motiv für die Tat ist weiter unklar“, so die Gerichtssprecherin. 

Wann der Prozess gegen den 35-Jährigen vor dem Bonner Schwurgericht beginnt, steht noch nicht fest.  Kurz nach der Tat hatte er abgestritten, etwas mit der Sache zu tun zu haben. (iri)

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