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Nach Corona-Pause  Junges Theater startet mit Bonner „Weltstar“

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Mit dem Stück „Geheime Freunde“ kehrte das JTB wieder zurück.

Bonn – Es geht endlich wieder los. „Ich kann nicht sagen, wie sehr ich mich darauf freue“, so Moritz Seibert, Intendant des Jungen Theaters Bonn (JTB).

Groß und Klein sind wieder zu Gast in Deutschlands erfolgreichstem Kinder- und Jugendtheater.

Bereits am Freitag stand „Geheime Freunde“ auf dem Programm, am Sonntag kommt „Petterson und Findus“ auf die Bühne. Beide Veranstaltungen waren jedoch schnell ausverkauft und ein Zeichen, wie sehr man das JTB in der Corona-Krise vermisst hat.

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„Dank der überwältigenden Unterstützung aus der Bevölkerung und insbesondere dank des vorzeitig verlängerten Engagements der Telekom kann das JTB trotz Kurzarbeit weiter an verschiedenen Projekten arbeiten. Die kommende Phase der Wiedereröffnung wird für das JTB wie für alle Theater allerdings wirtschaftlich wesentlich schwieriger als die Phase der fast vollständigen Schließung“, so Seibert.

Junges Theater: Abstandsregeln gelten auch auf der Bühne

Natürlich kann das Theater nur unter den aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln durchstarten – alle Inszenierungen müssen dazu angepasst werden wie auch der Publikumsbereich.

Nur einen kleinen Teil des Spielplans konnte das JTB am Donnerstag vorstellen, somit können Grundschulen und Kitas wie gewohnt schon vor den Sommerferien planen. Das komplette Programm folgt frühestens Anfang August. Komplett offen ist ja bislang noch unter welchen Bedingungen im Herbst oder zur Jahreswende gespielt werden kann. „Die Abstandsregeln bei der Inszenierung wieder zurückzunehmen ist jedoch einfacher als das Stück mit Abstand zu proben“, so Seibert zum EXPRESS.

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Das „Dschungelbuch“ feiert am 1. November Premiere.

Am 24. Und 25. Oktober gibt’s „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und am 1. November hat das „Dschungelbuch“ Premiere.

Ein ganz besonderes Bonbon hat der Intendant ab dem 5. September – geboren aus der Corona-Krise.

Junges Theater: Projekt aus dem Workshop

Gleich zu Beginn der Krise hat das JTB mit dem von der Telekom gesponserten Online-Angebot „Stage Door“ Kinder und Jugendliche eingeladen, die Bereiche hinter den Kulissen des JTB zu erkunden, die für das Publikum normalerweise nicht zugänglich sind, das Team und seine Aufgaben besser kennenzulernen und sich mit eigenen Ideen und Arbeiten in die kreative Arbeit des Theaters einzubringen.

Hier lesen Sie mehr: Mitten in Corona-Krise: Global Player steht Theater auf der schäl Sick zur Seite

Eine im „Stage Door“-Bereich Dramaturgie entstandene Arbeitsgruppe mit mehreren Kindern und Jugendlichen hat in den letzten Wochen gemeinsam mit Seibert intensiv an der Entwicklung eines Theaterstückes gearbeitet, das selbst unter allerstrengsten Quarantäne-Bestimmungen gespielt werden kann. Weder die Schauspieler noch die Zuschauer müssen gemeinsam an irgendeinem bestimmten Ort sein, um das Stück zu proben, zu spielen oder es anzusehen. Alles digital.

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Mit der „TKKG“-Inszenierung wagt sich das JTB an eine komplett neue Art der Produktion.

Erzählt wird ein Fall des Detektivquartetts: „TKKG  – Gefangen in der Vergangenheit“. Die vier Nachwuchsermittler Tim, Karl, Klößchen und Gaby sind wegen einer Ausgangssperre in ihren Wohnungen gefangen und können sich nur noch über Videokonferenzen treffen. Dann erreicht sie der Hilferuf eines Jungen, der in der virtuellen Welt eines Online-Rollenspiels angeblich das Opfer eines Raubes wurde. TKKG machen sich also auf den Weg in die von tausenden von Spielern bevölkerte Phantasiewelt dieses Rollenspiels, um den Täter zu überführen. Bald merken sie, dass diese virtuelle Stadt aber gar kein Phantasiegebilde ist, sondern die detailgetreue Nachbildung der Stadt Bonn im späten 18. Jahrhundert. Und auf der Suche nach dem Räuber begegnen sie einem Avatar, einem Jungen, der von sich behauptet, er sei der junge Ludwig van Beethoven.

Junges Theater: Digitale Premiere am 5. September

Die deutsche Telekom sponsert die Produktion und wird den Vertrieb auf der Plattform Magenta TV unterstützen. Wo genau zusätzlich das Stück im Spätsommer abrufbar sein wird, kann Seibert erst in den nächsten Wochen genauer sagen. Fest steht: Die Uraufführung wird am Samstag, 5. September um 19.30 Uhr stattfinden. Anschließend folgen weitere Vorstellungen bis zum 13. September – das Stück wird auch online ausschließlich live zu sehen sein.

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