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Insel Nonnenwerth Ruderer aus Bad Godesberg saßen in Rhein-Treibgut fest

Personenrettung Rhein Nonnenwerth 2 Klodt

Mit einem Boot der Feuerwehr wurden die drei Bonner Ruderer an Land gebracht.

Bad Honnef/Rolandswerth – Die Ruderer des Wassersportvereins Godesberg 1909/11 sind fast täglich auf dem Rhein und kennen die Gefahren. Doch am Sonntag geriet ein „Zweier mit Steuermann“ plötzlich in Not!

Das Boot war rheinabwärts unterwegs, als der Wind es an der Südspitze der Insel Nonnenwerth in vorgelagertes Treibgut trieb. Die Wasserströmung drückte es dann immer weiter rein. Auch lief eiskaltes Wasser ins Boot. Alle Versuche der Ruderer, eine Frau und zwei Männer, es wieder aus dem Treibgut raus zu manövrieren, schlugen fehl. Die Strömung war einfach zu stark.

Großeinsatz in Höhe Insel Nonnenwerth: Feuerwehren mit insgesamt 75 Kräften vor Ort

Gegen 13.05 Uhr lief ein Großeinsatz an. Die Feuerwehren Bad Honnef, Königswinter, die Einheiten Rolandswerth sowie Oberwinter rückten mit insgesamt rund 75 Kräften an. Auch mehrere Boote waren im Einsatz. Kurz darauf, aufatmen.

„Die drei Personen konnten von ihrem sinkenden Ruderboot gerettet werden und wurden dem Rettungsdienst übergeben“, so Hans-Heribert Krahe, Einsatzleiter der Bad Honnefer Wehr. Alle drei seien unverletzt.

Großeinsatz Höhe Insel Nonnenwerth: Bergung des Ruderbootes derzeit nicht möglich

Eine Bergung des Ruderbootes war aufgrund des Wassereinbruchs allerdings nicht möglich. Es war im Treibgut regelrecht verkeilt. In Absprache mit der Wasserschutzpolizei sicherte die Feuerwehr das Boot. Es würde geborgen, wenn der Rheinpegel gesunken ist, erklärte Einsatzleiter Krahe. 

Laut dem Vereinsvorsitzenden Andreas Bartsch (69) sind die drei Geretteten erfahrene Ruderer. Der Steuermann sei sogar der zweite Vereinsvorsitzende gewesen. „Wir kennen die Strecke, aber irgendwann haut einen eine Windböe zur Seite und die Strömung gibt einem den Rest“, erklärt Bartsch. „Die Mannschaft konnte da alleine nicht mehr weg.“ (iri)

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