Rettungsring noch zugeworfen Einsatzkräfte suchen in Bonn vergeblich nach Mann im Rhein

Rettungskräfte suchen auf dem Rhein bei Bonn nach einem Vermissten.

Einsatz bei Bonn: Rettungskräfte suchen am Donnerstag (13. Oktober 2022) nach einem vermissten Mann im Rhein. 

Auf dem Rhein und an den Ufern lief eine große Suchaktion. Leider ohne Erfolg.

Erneut hat es am Rhein bei Bonn einen Großeinsatz gegeben. Am Donnerstag (13. Oktober 2022) kurz vor 11 Uhr war im Wasser eine Person in Höhe der Kennedybrücke gemeldet worden.

Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserschutzpolizei und DLRG waren mit starken Kräften vor Ort. Wie der Bonner Polizeisprecher Robert Scholten am Mittag gegenüber EXPRESS.de erklärte, wurde die Person bislang nicht gefunden. Bei dem Vermissten handelt es sich um einen Mann. Inzwischen wurde die Suche ergebnislos abgebrochen.

Großeinsatz in Bonn: Suche nach Mann im Rhein läuft

Der Mann soll gegen 10.55 Uhr von der Kennedybrücke gesprungen sein. Ein Zeuge war mit einem Ruderboot auf dem Rhein unterwegs. Doch offenbar geriet der Vermisste in die Fahrrinne und tauchte in den Fluten unter.

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Die Polizei, die schnell einen Hubschrauber in der Luft hatte, konnte ihn nicht mehr ausmachen. Ebenso die Wasserschutzpolizei vom Boot aus. In Höhe der Nordbrücke entdeckte ein Zeuge, der auf einem Baggerschiff arbeitet, den Mann schließlich im Wasser und warf ihm einen Rettungsring zu. Allerdings vergeblich. 

Durch die Einsatzkräfte aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis wurden der Rhein sowie die Uferbereiche mehrfach abgesucht. Aus der Luft unterstützten zwei Hubschrauber die Maßnahmen. Leider wurde der Vermisste nicht gefunden. Seine Identität ist laut Polizeisprecher Scholten noch ungeklärt. Zwar sei aus dem Wasser eine Geldbörse gefischt worden, aber ob diese dem Mann gehört, werde derzeit überprüft.

Erst am vergangenen Freitag war es wegen einer Person im Rhein im Bereich der Kennedybrücke im Bonner Zentrum zu einem Großeinsatz gekommen. (iri)


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