Verdacht auf Blindgänger in Köln 40 Erdbohrungen durchgeführt – Ergebnisse liegen vor

Euskirchen  Fliegerbombe in den Erftauen erfolgreich entschärft

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Bei Erdarbeiten in den Erftauen wurde eine alte Fliegerbombe gefunden. Das Symbolfoto zeigt eine 500-Kilo-Fliegerbombe in Merseburg.

Euskirchen  – Am Freitag (6. November) wurde bei Erdarbeiten in den Erftauen eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Rund 1700 Anwohner mussten evakuiert werden. 

Am Abend gab es dann Entwarnung: Die Bombenentschärfung war erfolgreich. Alle Sperrungen wurden wieder aufgehoben.

Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst war am Nachmittag der Bereich um den Fundort durch das Ordnungsamt, das THW, die Feuerwehr und die Polizei für eine Entschärfung geräumt worden. Betroffen waren Gebäude in einem Radius von zirka 500 Metern. . 

Evakuierungsgebiet

Die Karte zeigt den Bereich um die Bombenfundstelle, der evakuiert werden muss. 

„Die betroffenen Bewohner werden gebeten, möglichst bei Familie oder Bekannten unterzukommen“, so Polizeisprecher Franz Küpper. Ab 16 Uhr war aber auch eine Sammelstelle im Euskirchener City-Forum eingerichtet, in der Anwohner sich bis zum Ende der Entschärfung aufhalten konnten.

Küpper: „Auf die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie wird ausdrücklich hingewiesen.“

Bombenfund in Euskirchen: Entschärfung verzögerte sich

„Die Entschärfung der Bombe ist gegen 18 Uhr vorgesehen“, erklärte der Polizeisprecher zunächst. Doch dann verzögerte sich die Entschärfung am frühen Abend.

Die Evakuierung gestaltete sich schwieriger, da in dem Bereich 25 Menschen wohnen, die sich aktuell in Corona-Quarantäne befinden. (iri)

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