Coronavirus Stadt meldet Neuinfektionen – an elf Bonner Schulen

Bonn_ Schülerin_Maske

Seit Schulbeginn gibt es immer wieder Corona-Fälle bei Kindern und Lehrern. Das Symbolfoto zeigt eine Schülerin mit Maske in Mainz am 17. August.

Bonn/Euskirchen/Rhein-Sieg/Bad Neuenahr-Ahrweiler – In den vergangenen sieben Tagen sind in Bonn 40 Neuinfektionen gemeldet worden. Das gab am Donnerstag (10. September) die Stadt bekannt – und listet in Sachen positiv getestete Personen mal eben elf Bonner Schulen auf. 

Demnach gibt es an der Liebfrauenschule, der Abendrealschule, der Jahnschule, dem Clara-Schumacher-Gymnasium, der Marie-Kahle-Gesamtschule, dem Heinrich-Hertz-Kolleg, dem Ludwig-Erhard-Berufskolleg und dem Kardinal-Frings-Gymnasium jeweils eine positiv getestete Person.

Gleich zwei gibt es an der Matthias-Claudius-Schule, drei am Beethoven-Gymnasium und an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule wurden vier Personen positiv getestet. 

Die Stadtverwaltung hatte in den vergangenen Tagen keine Infos zu betroffenen Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen veröffentlicht.

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„Es musste verwaltungsintern überprüft werden, ob mit Blick auf den Datenschutz eine Nennung der Einrichtungen zulässig ist“, so Vize-Stadtsprecher Marc Hoffmann. Die Stadtverwaltung sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Nennung zulässig ist, sofern dadurch kein Personenbezug hergestellt werden kann.

Coronavirus: 76-Jähriger stirbt, nachdem ein Familienmitglied in Risikogebiet war

Der Kreis Ahrweiler meldet einen dritten Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Es handelt sich um einen 76-Jährigen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler – er hatte sich bei einem Familienmitglied angesteckt, das nach der Rückreise aus einem Risikogebiet positiv getestet worden war.

Der Rentner war zunächst in einem Krankenhaus im Kreis, später in einer Bonner Klinik behandelt worden. „Der tragische Fall erinnert uns erneut daran, dass wir alle in unseren Anstrengungen, das Coronavirus einzudämmen, nicht nachlassen dürfen“, erklärt Landrat Jürgen Pföhler. 

Auch bei einem Schüler (Jahrgangsstufe 5) der Don-Bosco-Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde eine Corona-Infektion nachgewiesen. 

Stadtwerke Bonn weiten Schülerverkehr bis Herbstferien aus

Um auf von Schülerinnen und Schülern besonders stark frequentierten Bus- und Bahnlinien das Fahrgastaufkommen während der Corona-Pandemie zu entzerren, weiten die Stadt Bonn in Abstimmung mit den Stadtwerken Bonn (SWB) den Schülerverkehr erneut aus.

Seit dem 17. August waren an Schultagen bereits zwischen 9 und 17 Uhr 14 zusätzliche Busfahrten eingerichtet worden. Seit Montag (7. September) werden jetzt acht weitere Fahrten angeboten – sieben morgens und eine nachmittags. Insgesamt werden mit den 22 zusätzlichen Fahrten auf den verschiedenen Linienwegen 19 weiterführende Schulen erreicht, und auch alle Berufskollegs der Stadt Bonn.

Die Stadt Bonn hat die Schulen über das erweiterte Busangebot informiert. Auf den Verstärkerfahrten, bei denen keine Fahrzeuge der SWB eingesetzt werden, sind die Busse per Schild oder digitaler Anzeige deutlich gekennzeichnet. Die zusätzlichen Fahrten sollen zunächst bis zu den Herbstferien 2020 angeboten werden.

Kindertagesstätte „Kleine Storche” nach positivem Corona-Test geschlossen

Weil ein neuer Mitarbeiter der Kindertagesstätte „Die kleinen Stroche“ in Siegburg-Stallberg positiv auf Covid 19 getestet wurde, musste die Einrichtung vorläufig dicht gemacht werden. Der neue Kollege hatte sich zuvor in allen vier Kita-Gruppen vorgestellt...

Somit hatte er Kontakt zu allen Erzieherinnen der kleinen Strolche. Das bestätigte Kreissprecherin Rita Lorenz dem Kölner Stadtanzeiger. Diese sowie alle 79 Kinder müssen jetzt zu Hause bleiben. Für Dienstag (25. August) sind die Testabstriche geplant.

Auch die „Rasselbande“ in Sankt Augustin-Mülldorf muss vorläufig schließen, nachdem sich auch dort eine Fachkraft infiziert hatte.  Wegen der Personenvermischung in der fünfgruppigen AWO-Kita untereinander wurde die Schließung durch das Kreisgesundheitsamt verfügt. 

Betroffen sind dort 97 Pänz und 21 Mitarbeiter. Sie stehen jetzt alle unter Quarantäne und sollen am Donnerstag getestet werden. 

Coronavirus: 64-Jähriger aus Ahrweiler stirbt in Bonner Uniklinik

Nach längerer intensivmedizinischer Abhandlung ist jetzt ein 64-Jähriger in der Bonner Uniklinik an den Folgen des Coronavirus gestorben. Der Mann stammt aus dem Kreis Ahrweiler und ist damit kreisweit das zweite Todesopfer.

„Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie des Verstorbenen“, erklärt Landrat Dr. Jürgen Pföhler und appelliert gleichzeitig an die Menschen im Kreis: „Es muss weiterhin unser aller Ziel sein, die Ausbreitung des Virus einzuschränken. Ich appelliere darum an die Solidarität jedes Bürgers und jeder Bürgerin: Halten Sie sich weiterhin an die Vorgaben und schützen Sie sich und die Menschen in Ihrem Umfeld vor einer Ansteckung.“

Die Zahl der Infizierten liegt im Kreis bei 273. Davon gelten 237 als genesen. 113 Personen befinden sich zurzeit in Quarantäne.

Bonn richtet Drive-in-Testzentrum ein

Die Coronazahlen steigen wieder, daher richtet die Stadt ein neues Testzentrum ein – als Drive-in. Das wird relativ schnell aus dem Boden gestampft. 

Die Feuerwehr hat über das Wochenende bereits die Infrastruktur vorbereitet und wird das Drive-in-Testzentrum am Montag (24. August) auf dem Parkplatz an der Petra-Kelly-Allee einrichten. Damit will die Stadt die Kapazitäten, die zur Nachverfolgung von Infektionsketten nötig sind, ausbauen.

Stadt Bonn reagiert auf steigende Coronazahlen: 59 Neuinfektion in letzten sieben Tagen

Stand Sonntag, 23. August: In den letzten sieben Tagen wurden in der Bundesstadt 59 neue Fälle registriert. 64 Bürger befinden sich derzeit in Quarantäne. Von 989 Personen, die seit Ausbruch der Pandemie in Bonn positiv getestet wurden, sind 916 genesen, neun verstorben. 

Kaum hatten Schulen und Kitas nach den Sommerferien wieder auf, gab es gleich mehrere Corona-Fälle. Eine Erzieherin in Bonns größter städtischer Kindertagesstätte, dem Montessori-Kinderhaus im Gustav-Heinemann-Haus (Waldenburger Ring 44), wurde vor wenigen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet.

Corona-Fall in Bonn: Erzieherin zeigte keine Symptome

Die Erzieherin, die keine Symptome zeigt, war getestet worden, da in ihrem privaten Umfeld eine Person Symptome hat. Jetzt hat das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen ermittelt. Zehn Mitarbeiter sowie 41 Kinder befinden sich nun in häuslicher Quarantäne und wurden auf das Virus getestet. 

Der Montessori-Kindergarten betreut in zwei Häusern aktuell 166 Kinder in zehn Gruppen nach dem Kinderbildungsgesetz sowie acht Kinder in einer heilpädagogischen Gruppe. In der Einrichtung arbeiten derzeit 50 Fachkräfte. 

Unterdessen ist ein Schüler aus dem Rhein-Sieg-Kreis, der die Realschule Hardtberg besucht, positiv getestet worden. Es gibt fünf Schüler, die als Kontaktperson ersten Grades eingestuft wurden. 

Corona in Bonn: Neun Erkrankte sind bislang verstorben

Stand Donnerstag, 20. August 2020, gibt es in Bonn 52 akute Covid-19-Fälle. Insgesamt wurden seit 28. Februar 2020 insgesamt 958 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. 9 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, 897 Personen sind wieder genesen.

In den vergangenen 7 Tagen sind in Bonn 47 Neuinfektionen registriert worden; dies entspricht 14,24 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Mit dem von Bund und Ländern eingeführten Notfallmechanismus gegen steigende Infektionszahlen von 50 neuen Infektionsfällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt die Grenze für die Bundesstadt Bonn mit mehr als 330.000 Einwohnern bei 165 Fällen.

Corona in Bonn: Zusätzliche Busse für Schüler

Um auf von Schülerinnen und Schülern besonders stark frequentierten Bus- und Bahnlinien das Fahrgastaufkommen zu entzerren, werden – in Abstimmung mit der Stadt Bonn – über die Stadtwerke Bonn seit Montag, 17. August, an Schultagen morgens neun und nachmittags fünf zusätzliche Busfahrten angeboten. So werden beispielsweise die Straßenbahnlinie 61 mit dem Ziel Berufskollegs im Bonner Norden und die Linien zum Schulzentrum Hardtberg entlastet. Insgesamt werden mit den 14 zusätzlichen Fahrten auf den verschiedenen Linienwegen 19 weiterführende Schulen erreicht, u.a. alle Berufskollegs der Stadt Bonn.

Die zusätzlichen Fahrten werden zunächst bis zu den Herbstferien angeboten. Die Stadt Bonn wird für das Zusatzangebot in den kommenden Wochen einen Antrag für ein Förderprogramm des Landes stellen. Die Maßnahme wird vollständig vom Land gefördert.

Corona-Fall: Quarantäne für Berufskolleg

Für 400 Schüler und Lehrkräfte gehen die Sommerferien in die nächste Runde – sie stehen unter häuslicher Quarantäne. Hintergrund sind drei positiv getestete Schüler des Georg-Kerschensteiner Berufskollegs in Troisdorf-Sieglar.

Das bestätigte der Kreis am Dienstag bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz.

Die betroffenen Schüler sind mit vielen weiteren Schülern und Lehrkräften in Kontakt getreten – somit müssen 15 Klassen in Quarantäne. Über gemeinsam genutzte Räume könnten sich Mitschüler oder Lehrer angesteckt haben.

Corona-Fall: Zahlen „beherrschbar“

Dr. Rainer Meilicke, Leiter des Kreisgesundheitsamtes bekräftigte nochmals, dass sich die Quarantäne nicht auf die Angehörigen der Schüler und Lehrkräfte (Kontaktperson Kategorie 2) bezieht, sondern nur auf Kontaktpersonen der Kategorie 1.

Rhein-Sieg-Landrat Sebastian Schuster nannte die aktuellen Zahlen zwar „besorgniserregend, aber beherrschbar“. Zurzeit gibt es kreisweit 74 akute Fälle. Hauptgrund für steigende Zahlen sind für Schuster Reiserückkehrer und der Schulbeginn.

Welche Auswirkungen ein positiver Corona-Fall in Alfter auf den Schulbetrieb hat, ist noch unbekannt. An der Grundschule der freien Christlichen Schulen Bonn/Rhein-Sieg hat sich ein Schulbegleiter mit dem Coronavirus infiziert.

Coronavirus: Lehrerin an Euskirchener Schule positiv getestet

30 Schüler, elf Lehrer und zwei Fachkräfte des Euskirchener Gymnasiums Marienschule befinden sich zurzeit in Quarantäne, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Der Grund: Am Samstag, 15. August, wurde eine Lehrerin positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. „Den Test hatte die Person im Rahmen des kostenfreien Testangebotes der Landesregierung über den Hausarzt durchgeführt“, teilte die Kreispressestelle mit. Sie zeige keinerlei Symptome.

Corona-Fälle: Ansteckungskette ist unklar

Unklar sei aber die Ansteckungskette, da die Lehrerin keine Risikoreise oder ähnliches unternommen hatte, so der Kreis weiter. Weitere Maßnahmen seien nicht notwendig, informierte Schulleiter Michael Mombaur in Absprache mit dem Kreisgesundheitsamt auf der Schul-Homepage. „Die Kollegin war unterrichtlich ausschließlich in einer einzigen Lerngruppe und diese wurde wiederum ausschließlich von ihr betreut, sodass gar keine Durchmischung stattgefunden hat.“

Neben den Schülern befänden sich elf Lehrer und zwei Fachkräfte in Quarantäne, weil sie möglicherweise Kontakt zu der Betroffenen gehabt haben könnten, „zum Beispiel bei Konferenzen, wo aber immer auch Abstände da waren und Masken getragen wurden“.

Corona-Fälle: Schüler an Euskirchener Gymnasium in Quarantäne

Im Konrad-Adenauer-Gymnasium gibt es einen bestätigten Corona-Fall bei einer Schülerin einer 9. Klasse. Vier weitere Kinder wurden deshalb als Kontaktpersonen erster Ordnung (KP I) eingestuft und ebenfalls unter Quarantäne gestellt. Alle anderen Mitschülerinnen und Mitschüler und auch die Lehrenden gelten als Kontaktpersonen zweiter Ordnung. Kontaktpersonen zweiten Grades stehen nicht unter Quarantäne.

Corona-Fälle: Lehrer nahm an Konferenz teil

Am Hardtberg-Gymnasium weist ein Lehrer, der im Rhein-Erft-Kreis wohnt, ein positives Testergebnis auf. Da er nur an einer Lehrerkonferenz teilgenommen hat, bei der nach Erkenntnissen des Gesundheitsamts alle Schutzregeln eingehalten wurden, gelten alle Teilnehmenden als KP II.

Akut sind 60 an Covid-19 erkrankte Menschen in Quarantäne. Seit 28. Februar 2020 wurden insgesamt 930 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (Stand: Sonntag, 16. August 2020). Neun Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, 861 Personen sind wieder genesen.

Corona-Fälle: 50 Neuinfektionen in sieben Tagen

In den vergangenen sieben Tagen sind in Bonn 50 Neuinfektionen registriert worden (Stand 16. August); dies entspricht 15,15 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Mit dem von Bund und Ländern eingeführten Notfallmechanismus gegen steigende Infektionszahlen von 50 neuen Infektionsfällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt die Grenze für die Bundesstadt Bonn mit mehr als 330.000 Einwohnern bei 165 Fällen.

Corona-Fälle: Kita in Oberkassel dicht

Der positive Test einer Erzieherin der Elterninitiative „Power Pänz” in Oberkassel bedeutet für die Stadt Bonn nun viel Arbeit: Am Freitag (14. August) mussten die Eltern von 20 Kindern sowie acht Kollegen kontaktiert und Abstriche gemacht werden.

Corona-Fälle: Lehrerin trug Maske

Der positive Befund einer Lehrerin an der Carl-Schurz-Grundschule im Bonner Stadtteil Hardtberg hat erstmal keine weiteren Auswirkungen.

Die Lehrkraft habe zwei Tage mit Mund-Nasen-Schutz unterrichtet, hieß es in der Mitteilung der Stadt. Ihre Schülerinnen und Schüler gelten demnach als Kontaktpersonen zweiten Grades.

Der Verdachtsfall einer Bonner Schülerin konnte glücklicherweise nicht bestätigt werden. Das Testergebnis ist negativ.

Corona-Zahlen und 4-Wochen-Check für Bonn und Region

Wie viele Menschen sind aktuell in der Region am Corona-Virus erkrankt? Wie viele waren es vor vier Wochen? Beim Sichten der Zahlen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis ist im Vergleich zum Juli ein Trend erkennbar: Die Anzahl der akut Erkrankten ist deutlich gestiegen. 

In Bonn stieg die Zahl der akut Infizierten von 12 (Stand 18. Juli) auf 60 (Stand 16. August), im Rhein-Sieg-Kreis von 24 (Stand 17. Juli) auf 76 (Stand 14. August). 

Die 7-Tage-Inzidenz (=Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner) im Rhein-Sieg-Kreis stieg in diesem Zeitraum von 2,2 auf 11.

4-Wochen-Check Kreis Euskirchen: Leichter Rückgang

Im Kreis Euskirchen sind dagegen weniger Einwohner infiziert als vor einem Monat. Waren es am 17. Juli 55 Corona-Erkrankte, wurden am 14. August 36 Infizierte registriert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aber immer noch bei 9,3.

Im Kreis Ahrweiler gibt es 26 akut Erkrankte, am 17. Juli waren es 15.

Corona-Fälle: Rote Linie entscheidend

Die Stadt Bonn veröffentlicht auf ihrer Homepage Diagramme zur 4-Wochen-Entwicklung der Corona-Zahlen und der 7-Tage-Neuinfektionen. Letzteres ist besonders interessant, weil dort die rote Linie eingezeichnet ist. (lmc)

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