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Hilfe gegen Corona Bonner Unternehmen unterstützt bei Impfstoff-Auslieferung

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Arbeiter mit pharmazeutischen Erzeugnissen am DHL-Drehkreuz des Flughafens Brüssel. Der Flughafen Brüssel und der Gemeindepartner Air Cargo Belgium haben am Airport die Task Force «BRUcure» für den Transport der künftigen Corona-Impfstoffe eingerichtet. 

Bonn – Der Online-Handel boomt – gerade in der Coronakrise. Für die Kunden ist es einfach: Per Mausklick bestellen und sobald die Ware beim Händler abgeschickt wurde, kann man jederzeit im Netz verfolgen, wo sich das Gewünschte gerade auf dem Postweg befindet. Heutzutage eine Selbstverständlichkeit.

Corona-Impfstoff: Bonner Software hilft bei Auslieferung

Doch diese Selbstverständlichkeit war im internationalen Verkehr – gerade im reinen Geschäftsbereich (B2B) – bislang kein Thema. In der Luftfracht ging das zunächst nicht und ist doch gerade jetzt in Corona-Zeiten besonders wichtig. Gilt es doch in Zukunft die wichtigen Covid-19-Impfstoffe schnell an die Empfänger zu bringen. Dieser kann bereits im Vorfeld weitere Terminierungen planen und sich um den Weitertransport und erforderliche Terminabstimmungen mit zum Beispiel Impfzentren kümmern. Dabei hilft jetzt das Bonner Unternehmen „BusinessCode“.

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Transparenz über die gesamte Lieferkette ist ein Muss, um kostspielige Impfstoffe schnell und zuverlässig zu versenden. Die Idee ständig zu wissen, wo sich meine Fracht gerade in welchem Flugzeug, an welchem Flughafen oder schon längst auf dem Lkw befindet, kam den Machern von „BusinessCode“ schon vor der Corona-Pandemie.

Corona-Impfstoff: Luftfracht immer im Blick

Über eine web-basierte Plattform werden alle Informationen zu den Luftfrachtsendungen übersichtlich zusammengestellt – und zwar unabhängig von Airline, Region und Sendungstyp. Die IT-Lösung listet verspätete Sendungen auf und zeigt übersichtlich die neuesten Ereignisse aller Sendungen und der jeweiligen Versender an. Eine Live-Bild zeigt die GPS-Koordinaten der Flugzeuge mit der Fracht, die farblich nach verspätet, drohende Verspätung oder pünktlich unterteilt sind. Der Versender sieht so auf einen Blick, was zu tun ist, kann handeln und planen. Eine weitere Liste führt zum Beispiel eine Vielzahl von Fluglinien auf und gibt eine Übersicht, bei wem es besonders gut fluppt oder welche Airline immer wieder für Ärger durch dauerhafte Verspätungen sorgt.

„Von dieser Innovation kann die Logistik für verschiedene Sektoren wie zum Beispiel die Auto- oder Pharmaindustrie profitieren“, so „BusinessCode“-Chef Martin Schulze.

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Michael Knümann, Martin Schulze und Martin Bernemann (v.l.) vom  Bonner Unternehmen „BusinessCode“.

Kaum war die Idee im Jahr 2019 geboren, gewannen die Bonner damit auch gleich den ersten Kunden für die neue Software: Das international agierende Unternehmen „Hellmann Worldwide Logistics“, das unter anderem für den amerikanischen Automobilkonzern „Tesla“ arbeitet.

Für den Covid-19-Impfstoff liegen die Vorteile auf der Hand. Eine McKinsey-Studie im Auftrag des Bonner Unternehmens „DHL“ geht davon aus, dass für die weltweite Versorgung mit Impfdosen in unterschiedlichen Lieferketten rund 200.000 Paletten-Transporte, 15 Millionen Lieferungen in Kühlboxen und geschätzte 15.000 Flüge erforderlich sein werden. So hilft das neue System zu wissen, was wann und wo ist. Nur so lassen sich Auslieferungen und Impftermine planen, Transporteure buchen, Leerstände von teuren Spezialkühlboxen und Wartezeiten vermeiden.

Corona-Impfstoff: DHL aus Bonn maßgeblich beteiligt

Zu den weiteren Kunden des Bonner Unternehmen, das seit 20 Jahren maßgeschneiderte IT-Lösungen anbietet, gehören nationale und internationale Unternehmen wie der Logistik-Anbieter „Aramex“ aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, das Logistik- und Gütertransportunternehmen „Kühne + Nagel“ mit ihrem Hauptsitz in der Schweiz und nicht zuletzt die „Deutsche Post/DHL“, die maßgeblich an der Verteilung der Impfstoffe beteiligt ist.

Und für Otto-Normal-Verbraucher hat die neue Software vermutlich in Zukunft auch noch Vorteile. So kann man sein Paket nicht nur innerhalb Deutschlands verfolgen – dies wird in Zukunft auch bei einer Sendung über den „Großen Teich“ möglich sein.

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