Bonner Oscar-Preisträger Burbullas Erfindung hilft sogar Kino-Kracher „Avatar"

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Zurzeit dreht Regisseur James Cameron weitere Filme der „Avatar“-Abenteuer. Das Bild zeigt das Filmplakat „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. Aufgenommen während der Premiere in Berlin im Dezember 2009.  

Bonn – Einen Oscar mit "C" hat er schon. Jetzt bekommt er auch einen mit "K". Der Bonner Unternehmer Horst Burbulla kann sich am Donnerstag, 29. Oktober, über die Verleihung der Oskar-Messter-Medaille freuen, eines renommierten deutschen Filmpreises.

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Für seine Erfindung erhielt Horst Burbulla 2005 den Oscar.

Erneut geht es dabei um die von ihm entwickelten Kamera-Teleskopkräne, mit der seit mehr 30 Jahren unter anderem die Abenteuer von James Bond, Harry Potter, Hellboy oder Captain Jack Sparrow entstanden. Aktuell entstehen mit seiner Technik zum Beispiel James Camerons „Avatar"-Fortsetzungen und die „Herr der Ringe"-Serie von Amazon Prime.

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Horst Burbullas Teleskopkräne brachten neue Möglichkeiten des Einsatzes von Kamerakränen bei Film- und Fernsehaufnahmen.

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Der Preis wird alle zwei Jahre von der Fernseh- und Kinotechnischen Gesellschaft (FKTG) für herausragende Innovationen in der Medienbranche verliehen.

Weiterer Filmpreis für Bonner Oscar-Preisträger

Weitere Preisträger neben dem Bonner sind der Entwickler des mp3-Formats Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg und Dr. Hans Hoffmann für seine Verdienste bei der Entwicklung von HDTV- und UHDTV-Fernsehsystemen.

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Auch beim Film „Hellboy“ von Guillermo del Toro wurde Burbullas System genutzt.

Die Verleihung erfolgt im Rahmen einer Veranstaltung der TU Ilmena und kann im Live-Stream am Donnerstag ab 16.30 Uhr verfolgt werden.

Burbulla ist in Bonn vor allem für sein AIRE-Projekt bekannt, einen Konzertturm, den er auf eigene Kosten am Rand der Bonner Rheinaue errichten will.

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