Drama bei Bonn Frau (†) tot aus See geborgen

In Bad Honnef waren Rettungsdienst und Taucher an einem See vor Ort. Die vermisste Frau konnte allerdings nur noch tot geborgen werden.

Trotz eines Großaufgebots an Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern konnte die Frau nur noch tot geborgen werden.

In Bad Honnef ist eine Frau tot aus einem See geborgen worden. Die Hintergründe des Falls sind bisher allerdings noch unklar.

Dieser Vermisstenfall nahm das schlimmste Ende: Am Mittwochmittag (13. Juli) hat die Feuerwehr am Dachbergsee in Bad Honnef den Körper einer toten Frau geborgen, die seit Dienstagabend als vermisst gemeldet war.

Gegen 12.40 Uhr war die Feuerwehr zum See gerufen worden, da es Hinweise gab, dass sich die Frau dort aufhielt. Eine groß angelegte Suchaktion startete, an der neben Drohnen auch 74 Einsatzkräfte der Feuerwehr, DLRG, DRK, THW und Polizei beteiligt waren.

Bad Honnef: Frau tot aus Dachsbergsee geborgen

Einsatzkräfte der Feuerwehr suchten das Ufer des Sees ab und die Wasseroberfläche mit zwei Booten. Parallel wurde eine Drohne der Polizei und eine der Feuerwehr Königswinter in die Luft gebracht, um mit mehr Übersicht und Wärmebildtechnologie ebenfalls die Suche zu optimieren.

Die DRK und DLRG Wasserwacht Rhein-Sieg waren mit ihren Schwimmerinnen und Schwimmern sowie Tauchkräften gerufen worden, ebenfalls das THW aus Bad Honnef unterstützte. So konnte die Suche intensiviert werden.

Polizei und Feuerwehr vor Ort bei einem Einsatz an einem See.

Gegen 12.40 Uhr waren die Einsatzkräfte zum See gerufen worden.

Die Kleidung der Frau hatten Rettungskräfte nach Angaben eines Feuerwehrsprechers am Ufer des ehemaligen Steinbruchs gefunden, der auf dem Gebiet des Bad Honnefer Stadtbezirks Aegidienberg unweit der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz liegt.

Gegen 14 Uhr machten dann Taucher den traurigen Fund: Der Leichnam der Frau war lokalisiert worden.

Wie genau es zum Tod der Frau gekommen ist, steht bisher nicht fest. Die Ermittlungen der Polizei stehen noch am Anfang.

Sowohl ein Unglücksfall beim Baden als auch ein Suizid kamen aus jetziger Sicht in Frage. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Hinweise auf eine Gewalttat gibt es bisher nicht. (tw)

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