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Auf Tour mit Pietro Lombardi Bonner Sänger will alten Ohrwurm wieder groß rausbringen

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Orry Jackson wurde 1989 in Bonn geboren. Auf einen künftigen Auftritt freut er sich daher ganz besonders.

Bonn – Er wollte seine neue Single gemeinsam mit seinen Fans feiern und ab Mai mit Pietro Lombardi (27) auf große Deutschland-Tour gehen: Der Bonner Sänger Orry Jackson (30) hat sich für 2020 viel vorgenommen, doch auch er wird durch das Coronavirus ausgebremst.

Im EXPRESS-Interview erzählt er, wie er die Zeit zu Hause nutzt und warum er mit „Mein Stern“ einen 20 Jahre alten Hit wieder zum Leben erweckt.

EXPRESS: Am 1. Mai erscheint mit „Mein Stern“ deine neue Single – ein Remake des Hits, mit dem Ayman im Jahr 2000 auf Platz vier der Charts landete. Wie kam die Idee, das als eigenen Song rauszubringen?

Orry Jackson: Ich war da gerade als Pre-Act von Mike Singer auf Tour. Mein Manager hat den Song vor sich hingesungen und ich konnte mich erinnern, wie ich das als kleiner Junge gesungen habe. Mein Manger meinte, wir sollten das mal ausprobieren. Wir haben das Lied aufgenommen und völlig überraschend die Rechte dafür bekommen. Ich dachte: ‚Der Song ist 20 Jahre alt, warum hat den bis jetzt niemand gecovert? Vielleicht kommt man nicht an die Rechte‘ – aber wir haben es geschafft.

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Wie ist das Gefühl vor der Veröffentlichung einer neuen Single?

Es ist vor allem Aufregung, weil man nicht weiß, wie der Song ankommen wird. Gerade bei einem Remake ist es so, dass man nicht weiß, wie die Leute reagieren, die auch das Original kennen.

Hilft es dann, wenn man vom Künstler des Originals schon den Segen bekommt?

Auf jeden Fall, das ist schon mal ein gutes Gefühl und beruhigt einen.

Du bringst jetzt mit „Mein Stern“ zwar eine neue Single raus, Kontakt mit deinen Fans oder gar Auftritte wird es durch die Corona-Einschränkungen aber erst einmal nicht geben.

Schön ist das nicht, aber ganz klar: Was sein muss, muss sein. Und wenn es um die Gesundheit geht, dann geht das vor. Auch wenn mir der Kontakt definitiv fehlt. Ich verbringe eigentlich die ganze Zeit in meiner Wohnung, gehe nur mal zum Einkaufen raus.

Fühlst du dich durch die vielen Einschränkungen eher gelähmt oder sprudelt gerade deine Kreativität, wenn du zu Hause bist und viel Zeit zum Nachdenken hast?

Für mich ist das mit dem zu Hause bleiben nicht so schlimm. Ich habe mein kleines Studio zu Hause und kann daher auch hier kreativ sein. Aber ich muss ganz ehrlich sein: Ohne das Studio und die Musik wüsste ich nicht, was ich machen sollte.

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Im Rahmen der Tour mit Pietro Lombardi geht es für Orry Jackson auch in die ganz großen Hallen in Deutschland.

Pietro Lombardi ist Fan deiner Musik, auch die US-Sängerin JoJo hat schon mal von deiner Stimme geschwärmt. Was bedeutet dir das, wenn bekannte Künstler sich so über deine Musik äußern?

Bei Pietro ist es schon eine längere kleine Liebesgeschichte (lacht). Ich finde es Wahnsinn, wie er mich supportet. In der Größe, wie er das macht, ist das echt ungewöhnlich, gerade mit seiner Reichweite von 1,8 Millionen Followern bei Instagram. Ich bin ich ihm extrem dankbar dafür, dass er kleinere Künstler unterstützt.

Bei Jojo habe ich ein Lied gecovert und sie hat das kommentiert. Das war für mich etwas ganz Besonderes, weil ich noch klein war, als der Song rauskam. Ich feiere sie und ihre Musik auch heute noch, weil sie eine Hammer-Stimme hat.

Hier lesen Sie mehr: In der Corona-Falle: So geht‘s mit Konzerten und Festivals in Bonn weiter

Pietro Lombardi nimmt dich auch als Support-Act mit auf seine neue Tour. Was erwartest du dir davon und was bedeutet das für deine Karriere?

Als ich die Tourdaten gesehen habe, ist mir aufgefallen: Da sind Hallen wie die Lanxess-Arena dabei. Ich bin als Bonner hier in der Gegend aufgewachsen, das war immer, immer das Ziel, irgendwann mal dort zu sein. Ich habe mit Pietro lange telefoniert und wir konnten es beide nicht fassen, dass wir da auftreten. Für mich ist es etwas Großes, wenn Familie und Freunde dabei sein können.

Wie enttäuschend ist es wiederum, wenn man so eine große Gelegenheit vor Augen hat, aber dann wegen der Corona-Einschränkungen erst mal alles auf Eis gelegt ist?

Es war schon schade, weil es schon bald gewesen wäre. In der Lanxess-Arena hätten wir am 9. Mai gespielt. Aber im Endeffekt macht es gar keinen so großen Unterschied. Wir können trotzdem weiter Singles rausbringen und neue Musik raushauen. Und ich freue mich umso mehr, wenn wir dann im nächsten Jahr gemeinsam auf Tour gehen.

Du kommst aus Bonn. Welche Verbindung hast du heute noch zu deiner Geburtsstadt?

Ich bin in Bonn geboren, war eine Zeit lang in Wien und lebe jetzt in Köln. Aber abgesehen von der Zeit in Wien war ich immer hier in der Gegend, das bedeutet Heimat für mich.

Wie bist du zum ersten Mal in Berührung mit Musik gekommen?

Das war auch in Bonn, in Bad Godesberg. Da hatte ich mit vier Jahren meinen ersten Auftritt und da hat musikalisch alles angefangen.

Wie würdest du deinen Musikstil beschreiben? Was zeichnet dich als Sänger aus?

Ich habe immer R’n‘B gemacht, inspiriert von Künstlern wie Brian McKnight, Usher und so. In Deutschland gab es eine Zeitlang mal etwas R’n’B, aber nie so wirklich und nie so groß. Ich sehe mich als R’n’B-Sänger und würde mich freuen, wenn das in Deutschland mal größer werden würde.

Über die neue Single hinaus: Was sind deine musikalischen Pläne für die Zukunft?

Meine Pläne sind ganz einfach: Musik machen. Singles rausbringen, auf Festivals und Konzerten spielen. Das, was mir am meisten Spaß macht.

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