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Bonner Fall macht sprachlos Mann vergewaltigt Ehefrau im Schlaf und filmt sie dabei – Urteil gefallen

Ein junger Mann hält am 31.10.2013 in Hannover (Niedersachsen) ein Smartphone, auf dem ein erotisches Foto einer jungen erwachsenen Frau zu sehen ist.

Ein Mann hat seine Ehefrau im Schlaf vergewaltigt und sie dabei gefilmt. Das Bonner Landgericht hat nun ein Urteil gefällt. Ein Mann hält in unserem Symbolbild ein Handy in der Hand, auf dem das Bild einer Frau zu sehen ist.

Dieser Fall macht sprachlos: Ein Mann hat seine Ehefrau im Schlaf vergewaltigt und sie dabei gefilmt. Nun ist das Urteil gegen ihn gefallen.

Bonn. Wegen Vergewaltigung seiner Ehefrau in sechs Fällen hat das Bonner Landgericht einen 49-Jährigen zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Zudem sprach ihn das Gericht am Dienstag (9. November) wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen schuldig.

Der Angeklagte hatte seine Ehefrau zwischen 2016 und 2018 im Schlaf vergewaltigt, die Szenen mit seinem Handy gefilmt und anschließend auf einer Plattform im Internet veröffentlicht. Die 46-Jährige konnte sich gegen die Übergriffe nicht wehren, da sie wegen schwerer Schlafstörungen regelmäßig Medikamente nahm.

Nach einem Streit der Eheleute entdeckte die Frau im Handy des Angeklagten die Videos und zeigte ihren Ehemann an.

Urteil in Bonn: Mann legt umfassendes Geständnis ab

In dem Prozess, der – bis auf das Urteil – in Bonn unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt worden war, hatte der Angeklagte ein umfassendes Geständnis abgelegt. Dadurch habe der Mann immerhin etwas „Anstand gezeigt“, so der Kammervorsitzende. Die Eheleute sind mittlerweile geschieden.

Die Staatsanwältin hatte neun Jahre Haft gefordert, die Verteidigung hatte auf eine milde Strafe plädiert. Über eine Revision wollte sich keine Partei nach dem Urteil äußern. (dpa/mg)

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