„Tech-Nick“ bricht sein Schweigen Schauspieler Antoine Monot Jr.: „Ich bin ein furchtbarer Besserwisser!“

Antoine Monot Jr. hat viel zu sagen.

Antoine Monot Jr. hat viel zu sagen.

Köln – Zwei Jahre lang hat die Kult-Werbefigur „Tech-Nick“ der Elektrokette „Saturn“  in TV-Spots nur  genickt. Doch jetzt darf sie auch etwas sagen. Warum das so ist, verriet uns Schauspieler Antoine Monot Jr. („Ein Fall für zwei“, 40) exklusiv.

Warum spricht Tech-Nick jetzt?                                                                                                

Das Spannende für mich als Schauspieler ist ja, dass Tech-Nick eine Entwicklung durchmacht. Im ersten Jahr war es eine Figur, die ihrem Namen entsprechend nur nickt. Im zweiten Jahr ist das Nicken in den Hintergrund gerückt und es ging um Mimik und Gestik. Für dieses Jahr haben wir uns was Neues überlegt und haben beschlossen, die Figur jetzt sprechen zu lassen. Ich bin total gespannt, was das auslösen wird.

Vor allem wollen Sie jetzt 365 Tage lang einen Clip online veröffentlichen...

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Ja, darin werden auf humorvolle Art und Weise Technik-Themen behandelt. Manchmal habe ich auch einen Gast im Studio. Die große Herausforderung ist, ein Jahr lang jeden Tag einen Film online zu stellen, den man dann auf saturn.de/techtalk und auch auf Youtube sehen kann.

Haben Sie privat denn auch ein Händchen für Technik?

Ich bin ein großer Technik-Freak. Wenn ich gesagt hätte, dass ich von Technik so viel Ahnung habe wie von Forsterei, dann hätten die mich wahrscheinlich trotzdem engagiert. Das war kein entscheidendes Kriterium. Aber es ist ein schöner Zufall. Im technischen Bereich beschränke ich mich allerdings auf Computer und Smartphones. 

Wenn Fans also ein Selfie mit Ihnen machen wollen, halten Sie dann das Handy?

Interessanterweise wollen die meisten, dass jemand anders das Foto macht. Selfies sind mittlerweile ja eh ein Begriff geworden für: 'Ich werde fotografiert.' Ich mache jeden Tag schon sehr, sehr viele Fotos, mich nervt das nie. Ich habe diesen Menschen ja auch wahnsinnig viel zu verdanken und würde es jetzt als ganz merkwürdig empfinden, wenn ich jetzt jemanden anblaffe, dass wir kein Foto machen, weil es für mich gerade nicht passt.

Auf der nächsten Seite: Mit diesem Promi ist Tech-Nick schon häufiger verwechselt worden.

Sind Sie schon mal mit einem anderen Prominenten verwechselt worden?

In letzter Zeit nicht mehr. Aber als die „Hangover“-Filme im Kino liefen, ist das immer mal wieder passiert. Der letzte Teil ist jetzt aber vor zwei Jahren rausgekommen. Also schon etwas her...

Sie drehen u.a. „Ein Fall für zwei“, „Sketch History“ und „Prankenstein. Woher nehmen Sie die ganze Zeit?

Das ist eine gute Frage. Ich arbeite in den letzten Jahren wirklich wahnsinnig viel. Jetzt bin ich gerade einmal quer durch Deutschland unterwegs, um mein erstes Buch „Vertrauen Sie mir, ich tu's ja auch“ vorzustellen. Daran habe ich nach den Dreharbeiten nachts geschrieben.

Ist das Buch eine Autobiografie?

Ich bin dieses Jahr erst 40 geworden. Für eine Biografie ist es gut 25 Jahre zu früh. Aber ich bin ein furchtbarer Besserwisser. Je länger ich auf meiner Leserreise durch die Republik fahre, merke ich, dass ich nicht alleine bin. Es gibt noch viel Besserwisser, die unter uns sind. Für die und deren darunter leidenden Angehörige habe ich dieses Buch geschrieben.

Haben Sie auch Spezialgebiete?

Ein Besserwisser zeichnet sich dadurch aus, dass er sich auf jedem Gebiet exzellent auskennt. (lacht) Aber grundsätzlich ist das natürlich Technik. Da lese ich auch Fachliteratur. Eine weitere, große Leidenschaft von mir sind Kreuzfahrten. Mein nächster Urlaub wird im Februar sein. Wieder eine Kreuzfahrt.

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