RTL-Show „Christopher Posch“ Sahra Wagenknecht: Geliebte ihres Ex-Mannes will mit TV-Anwalt Unterhalt eintreiben

Rechtsanwalt Christopher Posch und Sahra Wagenknecht

Rechtsanwalt Christopher Posch und Sahra Wagenknecht

Das ist ein starkes Stück! Ralph Niemeyer (45), der Ex-Mann von Polit-Star Sahra Wagenknecht (46, „Die Linke“) hat während der 16-jährigen Ehe drei uneheliche Kinder (!) gezeugt. Doch damit nicht genug: Angeblich holte er sich jetzt auch noch die clevere Spitzenpolitikerin mit ins Boot, um sich im Unterhaltsstreit zu wappnen. Es geht um die Zwangsversteigerung seines irischen Traumhauses. Unsere Zeitung erklärt den privaten Fall, der für Wagenknecht politisch werden könnte.

Tollhaus Wagenknecht – am Montagabend sogar im TV.

Denn bei RTL machte Susanne R. (50), eine der drei früheren Geliebten von Niemeyer, das Treiben öffentlich. Sie leidet darunter, dass der Kindesvater keinen Unterhalt zahlt. „Ich arbeite wirklich von früh am Morgen an, und für mich habe ich nichts“, klagt sie. „Das einzige, was ich mache, ist meine Tochter versorgen und schauen, dass das Geld da ist.“

Während seiner Ehe zeugte er mit der Schweizerin Tochter Lara (13). Doch die wartet seit Jahren auf mehr Unterhalt. Ihre Mutter verlangt 1500 Euro im Monat, hat sich in ihrer Verzweiflung jetzt an Fernseh-Anwalt Christopher Posch (39) und seine Sendung „Ich kämpfe für ihr Recht“ gewandt. Posch zu unserer Zeitung: „Herr Niemeyer hat sich über all die Jahre mit so einer Dreistigkeit den Verpflichtungen entzogen, dass es mir ein persönliches Anliegen wurde, Susanne R. zu helfen. Meine Mandantin und ihre Tochter mussten in eine Wohngemeinschaft ziehen, weil sie sich ihre alte Wohnung nicht mehr leisten konnten.“

Im Unterhaltsstreit geht es laut RTL mittlerweile um insgesamt 220.000 Euro und eine mögliche Zwangsversteigerung des Ferienhauses in Irland. Niemeyer hatte, nachdem er 2009 bereits in der Schweiz wegen unterlassener Unterhaltszahlungen festgenommen wurde, seine Noch-Ehefrau Wagenknecht als vollberechtigte Miteigentümerin des Reetdach-Traumhauses ins Grundbuch eintragen lasse. Damit erschwert er schnellen Zugriff darauf. „Das ist eine erstaunliche Doppelmoral“, schimpft Susanne R. – auch gegen Wagenknecht.

„Die setzt sich als Politikerin für soziale Gerechtigkeit ein und prangert andere an wegen Kinderarmut. Trotzdem nimmt sie die Hälfte des Ferienhauses entgegen.“ Wagenknecht selbst beteuert, dass sie erst 2011 – durch einen Brief der Mutter – von Lara erfahren habe.
Wie auch immer: Der TV-Rummel um das (Toll-)Haus zeigte Wirkung. Anwalt Posch: „Wir haben eine Zwangshypothek auf dem Grundstück. Wenn verkauft wird, geht eine Hälfte an Sahra Wagenknecht, aus dem Rest erhält erst einmal Susanne R. ihr Geld.“

Also nix wie weg mit der Cottage? Anti-Kapitalistin Sahra, mittlerweile Ehefrau von Oskar Lafontaine (71), findet: „Generell ja - aber nicht bei einem Verkauf unter Wert.“

Und Niemeyer? Der fühlt sich von RTL und einer „Lockvogel-Journalistin“, die ihm „wie zu Zeiten des Faschismus“ diesen Posch in die Hütte geschleust habe, aufs „Glatteis“ geführt. Sein Resümee klingt nach Verschwörungstheorie: „Der Bertelsmann-Konzern scheint sich mit diesen Methoden in die Tradition des Nationalsozialismus stellen zu wollen.“ Naja. Vielleicht doch erstmal das eigene Tollhaus aufräumen.

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