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„Ich will wieder mitreden“: Prinz Frédéric von Anhalt will Gouverneur werden

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Prinz Frédéric von Anhalt will Gouverneur von Kalifornien werden und bei der nächsten Wahl antreten.

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picture alliance/dpa

Köln -

Jetzt will er die Politik selbst in die Hand nehmen – und im zweiten Versuch soll es klappen. Prinz Frédéric von Anhalt (77) will Gouverneur von Kalifornien werden. Und das möglichst schnell.

  • Prinz Frédéric von Anhalt will Gouverneur werden
  • Nächste Wahl in Kalifornien im November 2022
  • Aktuellem Gouverneur droht Absetzung

„Wenn Joe Biden mit 78 Jahren Präsident werden kann, dann kann ich auch mit 77 Jahren Gouverneur werden“, unterstreicht der Prinz seine Ambitionen gegenüber EXPRESS.

Prinz Frédéric von Anhalt will Gouverneur werden

Und er betont, dass er seine Kandidatur bereits eingereicht habe. „Ich bin offiziell aufgestellt“, sagt er.

Der aktuelle Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newson, steht derzeit wegen seines strikten Umgangs im Kampf gegen das Coronavirus in der Kritik. Kalifornien hatte als erster US-Bundesstaat einen Lockdown verhängt, lockerte und verschärfte die Maßnahmen immer wieder.

Darin sehen die Republikaner ihre Chance, Demokrat Newsom abzusetzen. Eine Unterschriftensammlung dafür wurde auf den Weg gebracht, nur noch wenige Stimmen sollen fehlen. Für den Fall der Fälle, bringt sich Prinz Frédéric von Anhalt also schon mal in Stellung.

Gouverneur von Kalifornien droht Absetzung

Eigentlich wären erst im November 2022 neue Gouverneurs-Wahlen. Von Anhalt: „Aber wenn er in diesem Jahr abgesetzt wird – und da bin ich zu 90 Prozent sicher – dann gibt es Neuwahlen. Ich bin wieder voll drin. Ich habe mich angemeldet und trete an.“

Übrigens nicht zum ersten Mal. 2010 hatte der Prinz schon einmal seinen Hut in den Gouverneurs-Ring geworfen. Dann brach sie seine Frau Zsa Zsa Gabor bei einem Sturz aus dem Bett mehrere Knochen. „Da konnte ich nicht weitermachen, da zieht man sich zurück“, so von Anhalt rückblickend.

Rund drei Millionen Dollar habe ihn das gekostet. Nichts, was ihn von einem erneuten Versuch abhalten könnte. „Man kann Geld verlieren, mehr nicht“, sagt er. Auch seine Sponsoren von 2010 seien wieder mit an Bord, so der Prinz. Sein Ziel ist klar: „Ich will wieder mitreden.“

Prinz Frédéric von Anhalt: Karneval in Köln

Gerade hält er sich übrigens in Deutschland auf. Am Donnerstag (11. Februar) war er in Köln unterwegs, wollte ein wenig Karneval feiern. Dabei wurde er jedoch von der lobenswerten Disziplin der Kölner überrascht. „Ich hätte nicht gedacht, dass sich alle so an die Vorgaben halten. Dass sich zumindest auf dem Heumarkt was tut. Aber es ist gar nix. Hier und da war mal einer mit ner Kappe. Das war alles“, sagt er.

Und das Alkohol-Verbot betraf auch die Mini-Bar seines Hotelzimmers. „Ich hatte Lust mir einen anzutrinken – wie sonst auch immer. Ich war ja bisher immer von donnerstags bis montags in Köln und habe gefeiert“, sagt er.

In diesem Jahr ist halt alles anders. Das gilt auch für Prinzen. Sogar im Karneval.