Kurz berühmt - und wieder zurück? Was wurde eigentlich aus RTL-„Supertalent“ Lukas Pratschker?

Lukas mit seinem Hund Falco – gemeinsam gewannen sie beim "Supertalent" 2013.

Lukas mit seinem Hund Falco – gemeinsam gewannen sie beim "Supertalent" 2013.

Wien – Große Hoffnungen, zerplatzte Träume und die Rückkehr in ein "normales" Leben...? Was machen eigentlich die ehemaligen Kandidaten aus den TV-Shows DSDS, Bachelor, GNTM und Co.? Wir haben Teilnehmer gefragt, die es fast geschafft hätten, berühmt zu werden.

So lange ist es noch gar nicht her, dass Lukas Pratschker (18) mit seinem Hund Falco (5) zum Supertalent 2013 gekürt wurde. Doch trotzdem ist es still um den Teenager mit der Dogdance-Nummer geworden. Wir haben nachgefragt, was der Sieger der siebten Staffel „Das Supertalent“ heute macht.

Mit Dogdance ins Finale

Lukas und sein Border Collie Falco schafften es bei jedem Auftritt, die Zuschauer der RTL-Show zum Staunen zu bringen. Lukas brachte seinem Hund bis zum Finale von „Das Supertalent“ nämlich immer neue Kunststücke bei. Die Tiernummern verschafften Hund und Herrchen schließlich den Sieg in der Casting-Sendung.

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Bevor der Wiener mit seinem Vierbeiner beim Supertalent teilnahm, hatte er sein Glück bereits bei einer österreichischen Talent-Show versucht. Dort konnte er mit Falco und seinem Dogdance jedoch nicht überzeugen: „Es ist alles daneben gegangen. Die Organisation der Show und auch unser Auftritt waren schlecht“, gesteht er im Interview.

"Früher hatte ich Angst vor Hunden"

Trotzdem wollte der Österreicher nicht aufgeben: „Die deutsche Casting-Show hat mir auf Anhieb zugesagt. Da wollte ich es dann auch probieren“, erzählt der Gewinner. Mit dem Sieg hätte der Hundedresseur aber nicht gerechnet: „Eigentlich wollte ich nur zum Casting, um die Dressur zu verbreiten. Dass ich dann tatsächlich so weit komme, hätte ich nicht gedacht“, freut er sich noch heute.

Früher hatte Lukas allerdings Angst vor Hunden: „Ich wollte eigentlich keinen Hund. Mein Vater hat mich überredet, weil er sich schon immer einen in der Familie gewünscht hatte.“ Mit zwölf Wochen kam dann Falco zum Rudel: „Er war sehr auf mich fixiert. Dann überwand ich meine Angst und wir wurden beste Freunde. Jetzt ist er mein Hund, obwohl es eigentlich der von meinem Vater werden sollte“, verrät der Supertalent-Sieger.

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Zivildienst statt Dogdance

Mit Dogdancing beschäftigt sich der Teenager auch erst, seitdem Falco zur Familie gehört: „In der Welpenschule war ihm einfach langweilig. Dann habe ich angefangen ihm Tricks beizubringen, das fand er viel interessanter“, erzählt Lukas im Interview. Allzu viele Stunden konnte der Hundedresseur in der letzten Zeit aber nicht mehr mit seinem Vierbeiner trainieren. Der Dresseur hat in den vergangenen Monaten nämlich erst mal seinen Führerschein und sein Abi gemacht.

Die zahlreichen Auftritte, die er nach dem Sieg der Casting-Show hatte, wurden deshalb auf das Wochenende verlegt. Und das bleibt auch erst mal so: „Jetzt steht der Zivildienst an. Den absolviere ich in einem Kindergarten“, sagt er uns. Und danach kommt das Studium: „Ich möchte Lehrer werden. Für die Fächer Mathe und Musik“, berichtet Lukas.

War es das jetzt etwa schon mit der großen Karriere als Hundedresseur? Nein, denn das Ex-Supertalent hat vor kurzem erst seine eigene Hundedressur-Schule „School of Dogs“ eröffnet. Das Studium ist nur Plan B, verrät der junge Mann: „Ich möchte eine fertige Ausbildung machen, als Absicherung. Am liebsten mache ich nämlich Shows mit Falco“, klärt der ehemalige Casting-Kandidat auf. Wie man Hunde dressiert, hat sich der Tierfreund übrigens selber beigebracht: „Ich habe keine Ausbildung in dem Bereich gemacht. Ich habe nur ein paar Seminare besucht“, verrät er.

Der wahre Gewinner

In Lukas Liebesleben ist aber immer noch alles beim Alten. Der Mädchenschwarm ist nach wie vor zu haben: „Ich bin Single“, bestätigt er. Der Teenager hatte erst eine Freundin, obwohl das Interesse der Mädchen sehr groß ist: „Ich bekomme viele Liebesbriefe. Ich schaffe es gar nicht sie alle zu beantworten“, bedauert der Hundefreund.

Auf der Straße wird der Supertalent-Gewinner aber selten erkannt. Nur wenn sein Hund dabei ist, erkennen ihn die Leute. Lukas findet das aber überhaupt nicht schlimm: „Für mich ist Falco sowieso der Gewinner. Und ich glaube, dass sieht er genauso“, lacht er.

Und was Ex-DSDS-Kandidatin Fabienne Rothe heute macht: Hier geht's zum Interview!

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