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Jahrelang in Therapie Nicole Scherzinger: Die Wahrheit über meine Bulimie

Abgemagert – aber trotzdem strahlend: So präsentierte sich Nicole Scherzinger in der Öffentlichkeit, hier bei einem Gig 2004. Es ging ihr dabei sehr schlecht, sagt sie heute.

Abgemagert – aber trotzdem strahlend: So präsentierte sich Nicole Scherzinger in der Öffentlichkeit, hier bei einem Gig 2004. Es ging ihr dabei sehr schlecht, sagt sie heute.

Sie ist reich und schön, führt ein perfektes Glamour-Leben. Könnte man meinen... Doch Popstar Nicole Scherzinger (36) leidet seit Jahren unter Bulimie. Bei uns spricht sie jetzt erstmals detailliert über die schlimme Krankheit, die sie auch privat lange totschweigen wollte.

"Es ist höchste Zeit, dass man mich besser kennenlernt“, sagt die gebürtige Hawaiianerin. Jahrelang habe sie ihre Ess-Brech-Sucht verheimlicht, der Öffentlichkeit etwas vorgespielt.

„Während die Welt nur eine perfekte, schöne, glückliche Nicole zu Gesicht bekam, ging es mir in Wirklichkeit hundsmiserabel“, bekennt die Freundin von Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton (29). „Ihr kennt nur einige Ausschnitte von mir. Dabei hätte ich oft einfach am liebsten nur geheult und wäre davongelaufen.“

Den Kampf gegen das ständige Futtern und anschließende Brechen trug sie lange mit sich selbst aus, machte sich dabei auch selbst was vor, sagt sie. „Es gab immer Stimmen, die mir einflüsterten, ich müsse dünner sein, um Karriere zu machen. Die größten Lügen sind die, die wir uns selbst erzählen. Für mich war das jahrelang meine Bulimie.“

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Mit dem Mega-Hit „Don’t Cha“ wurde sie als Frontfrau der „Pussycat Dolls“ berühmt. Doch der plötzliche Ruhm war zu viel für die dunkelhaarige Schönheit: „Ich war unsicher, total fertig. Die Eskalation meiner Essstörung war auch eine Reaktion auf diesen Wahnsinnsdruck.“

Um gegen die Bulimie zu kämpfen, begab sie sich über mehrere Jahre in Therapie. Über ihr Problem zu reden, half ihr im Kampf gegen die Magersucht: „Ich habe über alles geredet, was mich plagte. Ich habe gelernt, dass man sich seinem Leid nicht kampflos ergeben muss.“

Dieser „oft schmerzhafte Prozess“ habe sie reifen lassen. Zwar sei das Thema heikel, „aber mittlerweile fühle ich mich stark genug, um darüber auch zu reden.“ Und zu singen: Auf ihrem neuen Album ist die Bulimie Thema in mehreren Songs. Der passende Titel: „Big Fat Lie“. Auf Deutsch: „Dicke fette Lüge“.

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