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Doku-Soap „Hof Höschen“ WDR: Trash aus Gebührengeldern

Machen im WDR-Auftrag den Bauernhof in Altenbeken unsicher: Die "Discobauern" Marc und Ralf Höschen, Chris Kappelmann (2.v.l.) und "Schlager-Star" Rolf Roy (r.)

Machen im WDR-Auftrag den Bauernhof in Altenbeken unsicher: Die "Discobauern" Marc und Ralf Höschen, Chris Kappelmann (2.v.l.) und "Schlager-Star" Rolf Roy (r.)

Köln – Ob Geissens, Wollnys oder "Schwer verliebt": Trash-TV ist bei Programmplanern angesagt. Kein Wunder: Es ist billig (zu produzieren).

Jetzt versucht sogar der WDR mit offen präsentierter Schlichtheit Quote zu generieren. Ab Pfingst-Montag (18.20 Uhr) präsentiert der Sender eine Doku-Soap namens „Hof Höschen“.

Inhalt: Das Leben von zwei Bauern namens Ralf und Marc Höschen im ostwestfälischen Altbeken – deren Leben der Kölner Party-Prinz Chris Kappelmann (26) ordentlich durcheinander wirbelt.

Der WDR selbst bewirbt das relativ bieder so: "Bei so viel Betriebsamkeit geht auch manches schief, aber trotz allem gehen die Höschen ihren Weg – mit viel Humor, Herzlichkeit und rauem ostwestfälischen Charme."

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Klingt wie eine x-beliebige Vorabendserie im "Dritten". Kappelmann kündigt aber ganz andere Dinge an. "Wir sollen die jungen Zuschauer zum Sender locken", verrät er uns. "Mit der Trash-Schiene nach bester Privat-TV-Manier."

Aha. Und was heißt das genau? "Auf Hof Höschen wartete ein Misthaufen auf mich. Ich musste ein Praktikanten-Casting mitmachen - weil Knecht Knödel mit einem schweren Blinddarmdurchbruch ins Krankenhaus musste." Da holte er natürlich sofort seine "Glamour-Gummistiefel" heraus.

Kann der Kölner, der sich selbst als „Zielgruppen-Rattenfänger“ bezeichnet, die Bauern überzeugen? „Ich habe schon Gina-Lisa Lohfink von meinen Talenten überzeugen können“, gibt er selbstsicher von sich. Denn in deren Show "Gina Lisa's Best Buddy" auf "ProSieben" trat Kappelmann bekanntlich auch schon auf.

Realismus ist auf diesem Bauernhof auch sonst Fehlanzeige: Ständig laufen sexy Praktikantin Julia und Models, die angeblich "für Videoproduktionen" in Altbeken rumhängen, durchs Bild. "So wird auch dem männlichen Auge etwas geboten", erklärt Kappelmann.

Und es geht noch abgefahrener: "Der Kuhstall wurde zum Tonstudio umgebaut", umreißt der "Party-Prinz" das irre "Drehbuch" der vermeintlichen Doku-Soap.

Sein Fazit: "Der WDR will jetzt mit Titten, schrägen Typen und ländlicher Romantik auftrumpfen." Und das aus Gebührengeldern...

Ein wenig scheint der Sender dann allerdings doch (noch) vor allzu gestellten Szenen zurück geschreckt zu haben: Denn im fertigen Schnitt der ersten Sendung fehlten schlußendlich ein paar der abgedrehten Szenen mit Party-Prinz Kappelmann. Unsere Zeitung erfuhr: Sie waren Sender und Produktionsfirma dann doch zu unrealistisch... Das hätte man bei diesem Protagonisten vorher wissen können.

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