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Comeback mit 69 JahrenAnni-Frid Lyngstad von Abba besingt jetzt das Matterhorn

Anni-Frid lebt seit 15 Jahren in Zermatt am Fuße des Matterhorns.

Anni-Frid lebt seit 15 Jahren in Zermatt am Fuße des Matterhorns.

Zermatt – Nach dem ABBA-Aus 1982 haben wir wenig von ihr gehört. Zwei Solo-Alben, kleinere Gast-Auftritte. Das war’s. Seit mehr als zehn Jahren kein Ton mehr. Jetzt ist Anni-Frid Lyngstad zurück.

Die schwedische Pop-Legende mit deutschen Wurzeln besingt jetzt das Matterhorn – und erklärt hier, warum.

Überraschungs-Comeback mit 69 Jahren!

Dabei wollte sie nicht mehr öffentlich singen, auch als ihre frühere Abba-Freundin Agnetha Fältskog (65) vor einem Jahr international die Album-Charts stürmte. „Ich werde bald 70 Jahre alt. Ein gutes Alter, um andere Dinge zu machen. Ich bekomme sehr viele Angebote, aber lehne sie ab. Ich habe nicht die Energie, viel zu reisen.“

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Das muss sie jetzt auch nicht. Denn den Song „1865“ (ab sofort als Download erhältlich) nahm sie direkt um die Ecke auf – in ihrer Wahl-Heimat Zermatt am Fuße des Matterhorns, wo sie seit 15 Jahren lebt.

Zweiter Grund, dass sie zusagte: Urs Biner (54) alias Dan Daniell. Der Schweizer Sänger ist seit Jahren eng mit Anni-Frid (die sich jetzt „Frida“ nennt) befreundet. „Ich genieße solche Projekte, wenn ich sie mit Freunden machen kann. Wir standen in diesem mobilen Studio in einem Hotel in Zermatt, sangen und schauten auf das Matterhorn.“

Die Erstbesteigung des Schweizer Wahrzeichen durch den Briten Edward Whymper (kam dabei zu Tode) jährt sich dieses Jahr zum 150. Mal – daher der Song-Titel „1865“. Anni-Frid verbindet ihr eigenes Schicksal mit dem Berg. „Das Matterhorn hat mich geheilt, mir meinen großen Schmerz über den Verlust meines Mannes genommen.“ Heinrich Ruzzo Prinz Reuß on Plauen starb 1999 an Krebs.

Außerdem liebe sie Bergsteigergeschichten. „Ich glaube, es geht Männern wie Whymper darum, etwas in sich selbst zu bezwingen. Du brauchst innere Haltung. Ich erkenne mich in ihm wieder.“

Sie möchte mit dem neuen Projekt auch helfen, sagt sie. „Die Erlöse fließen zu 100 Prozent in unsere Stiftung »Kinder in Not». Da ich ein sehr privilegiertes Leben führe, engagiere ich mich.“