„Das Ding des Jahres” Joko steckt sich Müll in den Mund, er ist völlig außer sich

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Joko Winterscheidt neben Lena Gercke und Lea-Sophie Cramer

München – Das Thema Nachhaltigkeit ist nicht nur in der Gesellschaft ein riesiges Thema, sondern auch in der diesjährigen Staffel von „Das Ding des Jahres”.

Diesmal hat eine ganz besondere Idee gewonnen, die in puncto Verpackungsmüll eine Revolution bedeuten könnte.

Und dieser Müll ist wirklich zum Anbeißen: Denn wer denkt, dass es sich bei der Erfindung um eine banale Plastiktüte handelt, täuscht sich. Diese geniale Verpackung kann nämlich problemlos gegessen werden. 

„Das Ding des Jahres”: Gewinner-Erfindung ist nachhaltig wie nie

Die glücklichen Gewinner der beliebten ProSieben-Show „Das Ding des Jahres” haben jahrelang an ihrer Erfindung „Nachhälter” getüftelt. Und jetzt soll eine simple Tüte die moderne Konsumwelt revolutionieren.

Edna und Christoph aus Wasserburg (Bayern) haben eine nachhaltige Verpackung aus Zellulose entworfen, die zu einhundert Prozent biologisch abbaubar ist. 

Das Coole daran: Die Tüten sehen aus wie Plastik, bestehen aber aus Holzresten. Somit lösen sie sich auch bei Feuchtigkeit auf und könnten sogar ohne Gefahr gegessen werden. Verpackungsmüll adé?

Das wollte auch Jury-Mitglied Joko Winterscheidt (41) am eigenen Leib testen und war sofort begeistert. Zwar nicht von dem Geschmack, aber die Idee einer plastikfreien Verpackung fand er „sensationell”.

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Christoph Kleber (35) und Edna Kleber-Belizário (32) haben mit ihrer Erfindung „Nachhälter” die Show „Das Ding des Jahres” gewonnen.

„Ich glaube, dass es wirklich einen richtigen Gamechanger in dieser Staffel gegeben hat, der dafür sorgen wird, dass ein Problem gelöst werden kann. Ein Problem, das nicht nur in diesem Land existiert, sondern auf der ganzen Welt“, so der TV-Moderator.

Plastik-Problem im Supermarkt: „Nachhälter” bringt Lösung

„Mit der Entwicklung des Nachhälters ist es uns gelungen, den weltweit ersten und einzigen Supermarkt zu eröffnen, in dem wir wirklich vollständig und ausschließlich mit plastikfreien Verpackungen arbeiten”, so der stolze Erfinder.

Das Paar betreibt schon seit zwei Jahren den Bioladen „Grünkunft” in Wasserburg.

Die umweltfreundliche Verpackung hat auch bei dem Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog (51) Eindruck hinterlassen. Dafür vergab er gleich die Höchstpunktzahl.

Auch für Lena Gercke (32) ist das die beste Erfindung: „Das ist die Lösung, nach der alle suchen und die alle möchten. Diese Erfindung muss massentauglich gemacht werden!“

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Das Öko-Paar ging als Favorit ins Finale und der biologisch abbaubare Folienbeutel wurde vom Publikum und dem Expertenteam zu „Das Ding des Jahres“ gekürt. Zu dem Sieg bekommen die Erfinder die Summe von 100.000 Euro.

Damit haben Christoph und Edna nun Großes vor: „Wir haben es uns zur Mission gemacht, die herkömmliche Plastikverpackung im Supermarkt vollständig zu ersetzen.“ (cg)

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