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„Horror-Monate“ Paket-Wahnsinn und ungewöhnliche Fälschungen beim Kölner Zoll

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Gefälschte Kondome der Marke Durex sind bei Jahrespressekonferenz des Hauptzollamts Köln zu sehen.

Köln – Beim Kölner Zoll herrscht in den Monaten Dezember und Januar Hochphase. Alleine in der ersten Dezember-Woche erreichten über 400 Pakete das Zollamt in Köln-Wahn, die Tendenz ist in den kommenden Wochen eher steigend.

„Im Dezember hatten wir im vergangen Jahr 20 Prozent mehr Wareneingang als in allen anderen Monaten“, erklärt Jens Ahland vom Kölner Zoll dem EXPRESS. 

In diesem Jahr kommt zusätzlich zu der Weihnachtszeit auch noch die Corona-Krise: „Durch Corona wird in diesem Jahr sowieso viel mehr online bestellt, das wirkt sich natürlich auch aus.“

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Kölner Zoll: Von Fake-Rolex über gefälschte Kondome

Laut Ahland landet beim Kölner Zoll eigentlich alles: „Das ist ganz unterschiedlich, natürlich landen hier viele gefälschte Sachen, wie Rolex-Uhren oder Taschen. Aber auch Sportschuhe und Kosmetik. Manchmal kommen hier auch ganz seltsame Sachen an, wie zum Beispiel gefälschte Kondome.“ 

Ein neues Phänomen seien insbesondere Bestellungen über Online-Shops, welche in den Sozialen Medien angezeigt werden. „Wir kennen das ja alle, auf Facebook oder Instagram wird uns häufig Werbung von Shops angezeigt und wenn man dort bestellt, dann muss man Glück haben, dass das überhaupt ankommt. Kommt es dann an, landet es häufig bei uns. Das Problem dabei ist, dass die Leute meistens gar nicht mehr wissen wie der Shop heißt und keine Rechnung haben. Dann ist natürlich das Geld weg und auch das die Ware“, so Ahland.

Abholung beim Kölner Zoll nur mit Termin

Insgesamt seien die Menschen derzeit relativ entspannt: „Für uns ist es natürlich sehr stressig in dieser Zeit, aber durch die Corona-Krise geht es für die Kunden nun schneller. Die Menschen dürfen ihre Ware momentan nur mit einem Termin bei uns abholen und dadurch müssen sie natürlich keine zwei Stunden im Warteraum sitzen.“

Unerwartet: Der Januar ist für den Kölner Zoll sogar noch stressiger. „Man glaubt es nicht, aber viele Menschen achten bei Bestellungen im Ausland nicht auf die Lieferzeit und somit kommen dann ganz viele Pakete erst im Januar bei uns an.“

Jens Ahland verweist außerdem auf die „Zoll und Post“-App des deutschen Zolls: „In der App kann man die Produkte überprüfen und so herausfinden, wie viele Abgaben zu zahlen sind und ob der erlaube Warenwert überschritten ist und vieles mehr.“  

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