Trauer und RespektKölner Star-Sänger schreibt Abschiedsbrief an Willi Herren (†45)

Brings_Tanzbrunnen_2020

Peter Brings, hier beim Auftritt im Kölner Tanzbrunnen im Oktober 2020, hat sich emotional von Willi Herren verabschiedet.

von Thomas Werner (tw)

Köln – Willi Herren ist tot. Die Nachricht erschütterte am Dienstag (20. April) seine Fans, Freunde und Familie in Köln und ganz Deutschland. Ein anderer Kölner Star hat Willi Herren (†45) nun einen emotionalen Abschiedsbrief geschrieben: Peter Brings.

  • Willi Herren am Dienstag tot in Köln gefunden
  • Peter Brings schreibt emotionalen Abschiedsbrief
  • „Dein Weg durchs Leben war so kurvig und wild wie der Rhein”

In seiner Kolumne, die der Frontmann von Brings regelmäßig für das Nachrichtenportal t-online verfasst, wendet sich Peter Brings (56) diesmal direkt an Willi Herren. 

Willi Herren ist tot: Peter Brings schreibt emotionalen Abschiedsbrief

Die Nachricht, dass der Kölner TV-Star und Sänger tot ist, scheint für Brings noch immer unwirklich zu sein. „Ich sehe dich in der Glotze und die sagen, du seist tot. Kommt mir nicht wirklich so vor, fast wie in einem Film. So schnell geht das und auf einmal bist du nicht mehr da”, schreibt er.

Alles zum Thema Peter Brings

Dabei habe sich Brings des Öfteren Sorgen um Herren gemacht, „ob das wohl gut geht”, weil Herren ja „immer Vollgas” gegeben habe. „Aber du hast immer wieder die Kurve gekriegt. Manche sind halt stärker als man glaubt”, schreibt Brings.

Peter Brings: „Dein Weg durchs Leben war wild wie der Rhein”

Wie der Sänger berichtet, habe er sich mit Herren ein paar Mal auf den Bühnen der Stadt getroffen. Wenn Herren auftrat, sei immer Ausnahmezustand gewesen, so Brings. „Dein Weg durchs Leben war so kurvig und wild wie der Rhein – und mindestens so gefährlich. Wer da nicht schwimmen kann, geht unter.”

Am Ende, so schließt Brings seine Kolumne, sei Herren nur „vorangegangen”. Allerdings: Wie es zum Tod des beliebten Sängers und Schauspielers kam, das ist weiterhin unklar. 

Willi Herren: Obduktion zeigt keine Hinweise auf Fremdeinwirkung

Zwar hat das erste Ergebnis der Obduktion von Willi Herren ergeben, dass keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vorliegen. Das hat die Kölner Staatsanwaltschaft am Donnerstag (22. April) gegenüber EXPRESS mitgeteilt.

Bis das Ergebnis der chemisch-toxikologischen Untersuchung vorliegt, dürften aber einige Wochen vergehen. Erst dann wird klar sein, ob die Gerüchte stimmen, wonach Willi Herren an einer Überdosis gestorben sein soll. Die Polizei und Staatsanwaltschaft hatte erste Medienberichte in diese Richtung zurückgewiesen. Zu dieser Thematik sei noch keine sichere Aussage möglich. (tw)