Wegen Corona Weniger Hochzeiten in Köln – nur ein Detail rettet die Statistik

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Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Hochzeiten in Köln deutlich zurückgegangen.

Köln – Heiraten ist seit der Corona-Pandemie nicht mehr das gleiche Großereignis, wie es noch vor etwa einem halben Jahr war.

Bundesweit wurden bisher deutlich weniger Ehen geschlossen als im Vorjahr.

In NRW ist es erst seit Mitte Juli wieder erlaubt, mit bis zu 150 Gästen zu feiern. Die zuvor verhängten Eingrenzungen scheinen sich auch hier in der Anzahl der Eheschließungen widerzuspiegeln.

Wegen Corona deutlich weniger Hochzeiten in Köln

Wie das Statistische Landesamt am Montag (21. September) bekanntgab, gab es im ersten Halbjahr 2020 rund 6000 weniger Eheschließungen in NRW als im gleichen Zeitraum 2019. Von Januar bis Juni 2020 haben sich demnach etwa 29.000 Paare das Ja-Wort gegeben.

Auch in Köln lässt sich dieser Effekt beobachten. Die Statistiken zeigen einen massiven Rückgang der Hochzeiten im Regierungsbezirk Köln.

Von Januar bis Mai sind die Eheschließungen im Vergleich zum Vorjahr um rund 14 Prozent auf 5.585 zurückgegangen.

Der größte Einbruch wurde im April verzeichnet. Denn da fanden knapp 500 weniger Hochzeiten statt als noch ein Jahr zuvor.

Weniger Hochzeiten in Köln: Ein Monat rettet die Statistik

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat nur ein Umstand dazu geführt, dass die Zahl nicht noch weiter zurückgegangen ist. Im Februar nutzten anscheinend viele Paare die günstigen Daten wie den 2.2.2020 oder 20.2.2020. (cab/dpa)

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